Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Der Sprung ins Erwachsenenleben – Unterstützung mit Konzept


1.

Die Berufsberatung in ihrer momentanen Gestalt kann mir keine nützliche Hilfe geben, z.B. sind zu wenig Beratungsangebote vorhanden, kommt Beratung zu spät und ist zu unregelmäßig.

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2.

Alle Institutionen sollten besser zusammenarbeiten, z.B. Agentur für Arbeit, Behörden und Jugendsozialarbeit.

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3.

Die Verantwortlichen in Schule müssen die Begabungen von Jungen und Mädchen so fördern, dass sie ermutigt werden Ausbildungsentscheidungen unabhängig(er) von gegenwärtig existierenden und wirksamen geschlechtsspezifischen Berufsbildern zu treffen.

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4.

Praktische Maßnahmen zur späteren Berufsfindung sollten altersgemäß und verpflichtend in jeder Jahrgangsstufe und Schulart durchgeführt werden.

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5.

Junge Menschen, die lieber auf praktische Weise (z.B. im Betrieb/Beruf) lernen, sollten hierfür auch die Möglichkeit erhalten. Angebote könnten z.B. eher im Betrieb, als in der Schule angesiedelt sein.

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6.

Vor der Berufswahl müssen Fähigkeiten,Wünsche und Leistungen festgestellt und genauer beleuchtet werden. So können nötige Förderung, wirkliches Berufsinteresse und spätere Chancen abgeklopft werden. Z.B. durch Lehrer_innenbeobachtungen, Berufsorientierungstests, Vorbefragungen von Arbeitsagenturen.

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7.

Die Bildungskonzepte sollten neu gestaltet werden, bespielsweise um eigene Stärken besser kennenzulernen.

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8.

Berufsberatungsangebote müssten qualitativ verbessert werden.

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9.

Beratungsangebote sollten zeitlich sinnvoll in den Schulalltag eingegliedert werden (nicht zu früh,nicht zu spät).

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10.

Es sollte individuelle Gespräche für junge Menschen geben, welche alle Optionen und Informationen offen aufzeigen, z.B. auch direkt an Schulen.

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11.

In der Schule gibt es keine gute und keine ausreichende Vorbereitung auf das spätere Leben.

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12.

Es sollte mehr Möglichkeiten für Praktika, Hospitationen oder Exkursionen in der Schulzeit geben.

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13.

Bei der Beratung sollte mehr auf die Interessen/Fähigkeiten und Wünsche der Zielgruppe eingegangen werden.


14.

Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler_innen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern.


15.

Die Methoden und Richtlinien sind meist veraltet und entsprechen nicht dem heutigen Stand


16.

Mädchen und Jungen ab der 5. Jahrgangsstufe sollte die Begegnung mit entsprechenden beruflichen Vorbildern vermittelt werden. Dies erweitert ihren Blick auf die vielen verschiedenen Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten.


17.

Es sollte Projekte an Schulen geben, welche die Berufswirklichkeit für Jugendliche greifbarer machen, z.B. Kooperationen mit Betrieben, Schüler_innen-Firmen, Berufsorientierung in den Lehrplan aufnehmen.


18.

Angebote/Personen sollten inhaltlich und räumlich nah bei den Jugendlichen sein und authentisch auftreten, z.B. durch kürzere und schnellere Kontaktwege.


19.

Für Schüler_innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule ins Berufsleben sollte es zusätzliche Angebote geben.


20.

Standardisierte Fragebögen dürfen nicht alleiniges Kriterium bei der Beratung sein.


21.

Es sollte mehr konkrete Informationen und Angebote zur Berufswahl und zu Bewerbungen geben, z.B. auch in Schulen.


22.

Der Leistungs- und Entscheidungsdruck sollte verringert werden.


23.

Das Jobcenter spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl des Studien- oder Ausbildungsplatzes, deshalb ist es wichtig, dass Mitarbeiter_innen kompetent auf die Jugendlichen eingehen.


24.

Es sollten mehr Freiräume für die persönliche Entwicklung geschaffen werden. Denn nur in den Bereichen, wo ich Leidenschaft und Freude entwickeln kann, bin ich wirklich gut.


25.

Schüler_innen in den Abschlussklassen brauchen die Unterstützung von persönlichen Mentoren_innen zur Gestaltung ihres beruflichen Werdegangs. Dabei hilft es, wenn diese Ansprechpartner_innen nicht aus der Familie und dem Freundeskreis stammen, sondern als „neutrale“ Akteur_innen die Jugendlichen begleiten.


26.

Beratungsangebote müssten mehr und auch in neuen Medien (soziale Netzwerke etc.) beworben werden.


27.

Bei der Berufsberatung sollten nicht nur typische, sondern auch alternative und eher unbekannte Berufsbilder im Vordergrund stehen.


28.

Es sollte mehr Unterstützung bei der Berufswahl und bei Praktika geben, z.B. durch mehr und bessere Beratungen, Berufsorientierungstage in Schulen, Zusammenarbeit mit Betrieben.


29.

Berufsorientierungstest liefern meist vollkommen unpassende Berufsvorschläge und sollten deshalb weniger oberflächlich sein und überarbeitet werden. Z.B. dürfen sich Berufsvorschläge nicht am Bedarf des Arbeitsmarktes orientieren.


30.

Die Berater_innen handeln meist nur nach Vorschrift (von Arbeitgeber_in,Vorgesetzten) und wenig individuell. Meist haben die Berater kaum Informationen über diejenige Person, die vor ihnen sitzt.


31.

Im Feld der Berufsorientierung, in der Ausbildung und im Beruf ist es wichtig auf Geschlechtergerechtigkeit zu achten.Z.B. beim Zugang zur Ausbildung, beim Einkommen und bezogen auf die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Ausbildung.


32.

Berater_innen sollten intensiver mit den jungen Menschen zusammenarbeiten.


33.

Ich habe eine gute Berufsberatung erhalten. Mir wurde zugehört und alle Möglichkeiten wurden abgewogen.


34.

Es sollte eine übersichtliche Homepage mit allen Angeboten,Kontakten und Informationsmaterialien geben. Die Seite sollte Verlinkungen zu Anbieter_innen und die wichtigsten Informationen enthalten.


35.

Neben der Schule und außerschulischen Aktivitäten, fehlt jungen Menschen oft die Zeit und Lust sich mit ihrer beruflichen Zukunft zu beschäftigen. Sie wissen noch nicht wo sie beruflich hin wollen und haben keinen Überblick.


36.

Es sollte die Möglichkeiten geben Probe-Vorstellungsgespräche durchzuführen.


37.

Es sollte spezialisierte (z.B. für soziale oder wirtschaftliche Berufe) und ausgebildete Berufsberater_innen geben, welche Kontakte zu Anlaufstellen für Ausbildung und Studium haben.


38.

Es sollte unabhängig von der Schulform auf alle Möglichkeiten der beruflichen Zukunft hingewiesen werden, z.B. Realschulen informieren über Studium, Gymnasien auch über Ausbildung.


39.

Ich habe keine Erfahrungen mit Berufsberatung. Meine Freunde meinen, die bringt nichts, weil die Berater_innen nicht ausreichend auf Wünsche eingehen und Berufe vorschlagen, die nicht passen.


40.

Die Institutionen wenden verschiedene Theorien/Ansatzpunkte zur Berufswahl an.


41.

Die finanzielle Unterstützung solcher Angebote ist viel zu gering, z.B. stärkere Unterstützung von Auslandsaufenthalten oder Praktika.


42.

Es sollte für alle Schüler_innen zugängliche Berufsorientierungsbögen geben, die dabei helfen, den richtigen Beruf zu finden.


43.

Beratungsangebote sollten von Student_innen/Auszubildenden durchgeführt werden, da sie ihre persönlichen Erfahrungen mit einbringen können, z.B. durch Erfahrungsberichte.


44.

Beratungen der Ämter (z.B. Jobcenter) bringen den Schüler_innen gar nichts, wenn sie noch nicht wissen wohin sie wollen.


45.

Die Beratungsangebote sind je nach Schulform sehr unterschiedlich (qualitativ und quantitativ).


46.

Ich finde es gut, dass es überhaupt Berufsberatungen gibt, in anderen Ländern bekommen junge Menschen keine Hilfe bei der Orientierung.


47.

Die Angebote sollten beschränkt werden,um Reizüberflutung und Unsicherheiten zu vermeiden. Denn dadurch leidet die Individualität des Einzelnen.


48.

Es gibt genug Möglichkeiten (Internet,Familie,Freunde), um sich unabhängig von Beratungsangeboten zu informieren.


49.

Es gibt genügend Anlaufstellen zur Berufsberatung, die sich Zeit für junge Menschen nehmen und qualitativ gut beraten.


50.

In der Schule gibt es gute,ausreichende und verschiedene Berufsberatungsangebote.