Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Partizipation in Schule, Ausbildung und Arbeitswelt


1.

Die finanzielle Unterstützung von Jugendverbänden, als Werkstätten der Demokratie, muss stetig ausgebaut werden. Partizipation von jungen Menschen in und durch Jugendverbände ermöglicht das lernen von Haltungen und Fähigkeiten, die im politischen Leben nötig sind.

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2.

Partizipation muss nicht nur angeboten werden. Die Schüler_innen müssen auch befähigt werden sich zu beteiligen.

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3.

Partizipation ist weniger eine Lehre als vielmehr eine Haltung, die sich in Schule viel zu selten wiederfindet. Die Wurzeln müssen bereits in der Lehrerausbildung gelegt werden.

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4.

Mitbestimmung sollte in allen Schulprogrammen als Lernfeld verankert sein und durch pädagogische Begleitung gefördert werden.

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5.

Durch viel zu straffe Lehrpläne und die Verkürzung der Schulzeit (G8) ist es kaum möglich gute Partizipation an Schule umzusetzen.

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6.

Die Schutzrechte für Vertreter und Vertreterinnen der Jugendauszubildendenvertretung (JAV) müssen unbedingt erhalten bleiben und weiterentwickelt werden.

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7.

An Universitäten,Hochschulen und Schulen sind Strukturen nötig, in denen Studierende und Schüler_innenschaft gleichberechtigt mitbestimmen können.

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8.

Mitbestimmung fängt in der Schule (oder sogar in der KiTa) an, aber wer soll Schülerinnen und Schülern das vermitteln, wenn Lehrkräfte selber nur Erfahrungen machen mit Richtlinien, Anordnungen, fremdbestimmten Lehrplänen und Dienstanweisungen?


9.

An vorhandenen Gesetzen oder Empfehlungen zur Freistellung mangelt es nicht. Oft trauen sich die betroffenen Ehrenamtlichen nicht, Freistellung in Anspruch zu nehmen, da ihnen dadurch beruflich immer noch Nachteile entstehen.

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10.

Beteiligung an Schule braucht vor allem Formen, die von der ersten bis zur 13. Klasse passen und konkrete Konsequenzen haben.

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11.

Politische Partizipation in Schule und Universität kann nicht nur durch Klassensprecher/Universitätswahlen geschehen. Es müssen Wege geschaffen werden, so dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Spaß an Politik bekommen.

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12.

Partizipation nicht nur zum Selbstzweck umsetzen, sondern um das gemeinsame Leben zu gestalten. Die Auseinandersetzung mit konkreten Themen und draus entwickelte Ziele und Konsequenzen sind wichtiger Bestandteil von Partizipation.

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13.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen Zeit um sich politisch oder sozial zu engagieren. Daher sollten die Lehrpläne an Schulen, Universitäten, Hoch- und Berufsschulen dringend überdacht werden. Es wird zuviel unnötiges und zu wenig praktisches gelernt.

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14.

Die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements in Unternehmen muss zunehmen.

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15.

Partizipation braucht eine alterangemessene Darstellung möglicher Konsequenzen. Und auch ganz wichtig: Eine vertrauensvolle Atmospähre.

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16.

Partizipation von Jugendlichen (den späteren Erwachsenen) ist wichtig, damit unsere Demokratie reibungslos funktioniert. Schulen sollten ihre Möglichkeiten, die Zukunft des Landes so grundlegend zu fördern, wahrnehmen, und den Jugendlichen nicht nur Raum, sondern auch Anleitung zur Teilhabe bieten.

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17.

Bundesweit muss es gesetzliche gesicherte Freistellungsmöglichkeiten geben, damit junge Menschen sich engagieren können ohne berufliche oder finanzielle Nachteile zu haben.

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18.

Bei der Entwicklung von Ansätzen zur Partizipation muss mehr auf die Umsetzbarkeit vor Ort geachtet werden.

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19.

Schulen müssen wagen, mehr Verantwortungen an Schüler_innen abzugeben, und ihnen die Unterstüzung bieten, dieser Aufgabe gerecht zu werden

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20.

Die Interessen der Schüler_innen sollten nicht nur von einer einzelnen Person (Schülersprecher_in) vertreten werden, ohne Abstimmung mit der Schülerschaft. Sondern es sollten kontinuierlich alle Schüler_innen mit eingebunden werden, um eine höhere Mitsprache zu bewirken.

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21.

Die Schüler*innenvertretung muss ernstgenommen und angemessen auf ihre Rolle vorbereitet werden.

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22.

Es muss noch mehr ermöglicht und gefördert werden, dass Schüler und Schülerinnen für ehrenamtliches Engagement vom Unterricht freigestellt werden.


23.

Die Schulferien müssen auch in den Hoch- und Fachhochschulen zu leistungsnachweisfreien Zeiten werden. Die Einführung des so genannten „Ferienschutzes“ soll das Ehrenamt junger Menschen unterstützen, die vor allem in Ferien als Betreuer/-innen tätig sind.


24.

Alle Schülerinnen und Schüler und Studierenden müssen an allen Entscheidungen gleichberechtigt beteiligt sein. Dazu braucht es in der (Hoch-)Schule eine ähnliches Konzept wie das der Jugendauszubildendenvertretung (JAV) in den Betrieben.


25.

Im allgemeinen Schulbetrieb muss Partizipation in allen Bereichen zugelassen werden.


26.

Bei dem Engagement in der Schülervertretung können Jugendliche die Arbeit in demokratischen Strukturen üben.


27.

Die Meinung von Schülern und Auszubildenden geht tatsächlich oft unter. Dabei sind sie aber nicht die einzigen. Es ist wahrscheinlich ein Problem komplexer Politik allgemein. Da sich Komplexitäten aber am besten von Mensch zu Mensch klären lassen, sind Gesprächsstunden mit dem Bürgermeister oder dem Schulleiter ein guter Ansatz


28.

Schüler sollten unabhängig vom Einkommen der Eltern oder ihrer Herkunft den selben Unterricht erhalten. Es sollte deshalb mehr auf Gemeinschaftsschulen gesetzt werden und Privatschulen gesetzlich an den gleichen Lehrstoff gebunden werden.


29.

Gute Konzepte von Partizipation müssen auch vor Ort umgesetzt werden.


30.

Schule kann Partizipation nur begrenzt vermitteln. Es bedarf der Qualität anderer Bildungsorte, neben der Schule, wie sie bspw. die Jugendverbandsarbeit bietet. Eine gutes Konzept ist das der \"Bildungslandschaften\".


31.

Die konkreten Beteiligungsrechte junger Auszubildender stoßen an Grenzen. Junge Beschäftigte in Betrieben ohne Betriebsrat, haben keine Möglichkeit eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) zu wählen.


32.

Es bedarf ECHTER Partizipation - lediglich zwischen vorgeschlagenen Konzepten entscheiden zu lassen, die keinen Raum für Ausgestaltung und Beteiligung lassen, ist Alibi-Partizipation.


33.

Kinder und Jugendliche müssen gesund aufwachsen können. Hierzu gehört die Förderung von sportlichen Möglichkeiten, aber auch die Möglichkeit eines kostenlosen Mittagsessens in der Schule.


34.

Schüler*innen brauchen einen Raum zum Zusammensein, den sie selbst gestalten können. Z.B. einen Pausenraum oder einen Schulclub.


35.

Schüler an Unterrichtsinhalten beteiligen ist durchaus von Vorteil, allerdings stellt sich die Frage, inwiefern dies möglich ist.Wenn Schüler mitentscheiden und so vielleicht bestimmte Themen nicht behandelt werden, die Prüfungsrelevant sind wie können dann Schulabschlüsse gemacht werden?


36.

Schulen sollen verstärkte langfristig angelegte Projekte durchführen die Schüler_innen vor Augen führen, das soziales Engagement ein wichtiger Baustein unserer Gesellschaft ist.


37.

Konkurrenz durch Noten verhindert, dass die Kinder und Jugendlichen sich als gemeinsame Gruppe empfinden, die gemeinsam füreinander verantwortlich ist. Voraussetzung für eine positives, demokratisches Miteinander ist die Abschaffung von Noten.


38.

Mehr Mitbestimmungsrecht bei den Schulinhalten (Fächerwahl, Stundenpläne, Rahmenlehrpläne) würde die Motivation und die demokratische Bildung bei den Schüler_innen positiv unterstützen. Schüler_innen sollten von Anfang an Einfluss auf Fächer und Inhalte haben.


39.

Im Raum Schule besteht viel Weiterentwicklungsbedarf: u.a. bei den Unterrichtsformen und -inhalten, der Gestaltung von Lernräumen und -zeiten, der Kommunikation zwischen Lehrer_innen und Schüler_innen sowie in der Art des Kontaktes der Schule zum kommunalen Gemeinschaftsleben.


40.

Der Leistungsdruck auf Schüler_innen muss gesenkt werden, deshalb sollte man die Schüler_innen bis zur 8. Klasse nicht mit Noten beurteilen.


41.

Kinder und Jugendliche sollen früh selber entscheiden dürfen! Beispielsweise ob sie selber mit dem Rad zur Schule fahren.