Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten, die junge Menschen im Rahmen der außerschulischen Bildung erwerben, haltet Ihr für besonders wichtig?


1.

Junge Menschen lernen, sich in einer Gruppe zurechtzufinden. Dies ist nicht nur im Berufsleben wichtig, sondern auch in der Schule, da immer mehr Wert auf Gruppenarbeit gelegt wird.


2.

Lernen durch Selbstmachen ist besonders nachhaltig.


3.

Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen auszuprobieren, die eigenen Fähigkeiten kennen zu lernen, Neues zu entdecken, Stärken weiterzuentwickeln, mehr über sich zu erfahren und Lebensentwürfe zu erproben.


4.

Junge Menschen können ihre Grenzen erfahren und erweitern (z. B. ein anfänglich für unmöglich erachtetes Projekt ist doch umsetzbar).


5.

Junge Menschen lernen, die Initiative zu ergreifen und selbst aktiv zu werden.


6.

Jungen Menschen lernen den Umgang mit Frustrationserlebnissen und Fehlern.


7.

Junge Menschen erfahren, wie viel Spaß es machen kann, sich zu engagieren, aktiv zu sein und zu lernen.


8.

Jungen Menschen werden Beteiligungsmöglichkeiten in der Gesellschaft eröffnet. Sie lernen, sich für die eigenen und für gesellschaftliche Belange einzusetzen.


9.

Junge Menschen werden in eine Gemeinschaft integriert, erleben diese, fühlen sich dazugehörig und lernen so nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen wahrzunehmen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen.


10.

Junge Menschen lernen, sich nicht mit alten Antworten zufrieden zu geben, querzudenken, aus dem Alltag auszubrechen und Neues zu wagen (Denken außerhalb vorgefertigter Strukturen).


11.

Junge Menschen erfahren, dass Lernen keine "Pflichtaufgabe" ist, sondern aus Neugier und Wunsch nach erfolgreicher Situationsbewältigung geschieht. Lernen ist aus eigenem Antrieb und auch ohne konkrete Vorgaben, Zwang oder Leistungskontrollen möglich.


12.

Junge Menschen lernen, sich für ihre Interessen und für andere einzusetzen, zu verhandeln, sich an Prozessen in der Gesellschaft zu beteiligen und diese zu verstehen.


13.

Junge Menschen lernen, anderen Personen gegenüber selbstbewusst aufzutreten. Sie steigern ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.


14.

Junge Menschen lernen, sich eine Meinung zu bilden und diese zu vertreten.


15.

Junge Menschen lernen, auf die Bedürfnisse Anderer, insbesondere schwächere Personen Rücksicht zu nehmen.


16.

Junge Menschen lernen, sich selbst, andere Menschen und Dinge wertzuschätzen.


17.

Die außerschulische Bildungsarbeit ermöglicht es jungen Menschen, ein umfassendes Werteverständnis zu entwickeln.


18.

Junge Menschen lernen, eigene Kenntnisse und Fähigkeiten an Andere (z.B. Jüngere) weiterzugeben.


19.

In der außerschulischen Bildungsarbeit steht die Förderung der individuellen Fähigkeiten junger Menschen im Vordergrund. Junge Menschen erfahren, dass nicht jeder muss alles gleich gut können muss. Sie können ihre eigenen Stärken entdecken und weiterentwickeln.


20.

Junge Menschen erlangen die Fähigkeit, Menschen in ihrem "Anderssein" zu erkennen und zu akzeptieren.


21.

Die außerschulische Bildung bietet jungen Menschen Möglichkeiten zur Entdeckung und Entfaltung von Fähigkeiten und Interessen, die im schulischen Bildungsangebot nicht vorhanden sind.


22.

Junge Menschen lernen und erfahren, im Team zu arbeiten, einander zu helfen und miteinander umzugehen (Teamfähigkeit und Teamgeist in Worten und Taten).


23.

Junge Menschen lernen und erfahren, was Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen, von älteren und jüngeren Personen, von behinderten und nichtbehinderten Menschen etc. bedeutet.


24.

Junge Menschen erlernen Empathie bzw. Einfühlungsvermögen.


25.

Junge Menschen lernen und erfahren, was es heißt, für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen.


26.

Junge Menschen lernen (sich selbst) zu organisieren.


27.

Junge Menschen lernen, andere Personen zu respektieren und deren Arbeit zu würdigen.


28.

Junge Menschen erwerben fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten.


29.

Junge Menschen lernen demokratische Strukturen kennen und erfahren, was Partizipation und aktives Mitbestimmen und Mitentscheiden bedeuten.


30.

Junge Menschen lernen kommunikative und rhetorische Fähigkeiten (z.B. moderieren, selbstbewusste Körpersprache, sicher argumentieren, die eigene Meinung darstellen, überzeugen, Kompromisse eingehen, vor (fremden) Leuten sprechen).


31.

Junge Menschen lernen, Dinge kritisch zu hinterfragen.


32.

Junge Menschen lernen Hilfsbereitschaft.


33.

Junge Menschen erwerben Soziale Kompetenz.


34.

Junge Menschen lernen, Herausforderungen, Konflikte und situationsbezogene Probleme (gewaltfrei, sozialverträglich, flexibel und lösungsorientiert) zu bearbeiten.


35.

Junge Menschen lernen und erfahren Offenheit, Respekt, Fairness und Toleranz gegenüber anderen Personen und Kulturen.


36.

In der außerschulischen Bildungsarbeit wird die Kreativität, die Fantasie und der Unternehmergeist junger Menschen gefördert.


37.

Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, sich mit Erwachsenen unter geschützten Bedingungen auseinanderzusetzen bzw. sich an diesen zu reiben.


38.

In der außerschulischen Bildung wird die Bereitschaft junger Menschen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten bzw. zu sozialem Engagement gefördert.


39.

Junge Menschen können ein Bewusstsein für vergangene Entwicklungen und Nachhaltigkeit entwickeln. Sie bekommen mit, wie sich Dinge entwickelt haben und lernen daraus auch soziale Settings.


40.

In der außerschulischen Bildungsarbeit können (schulische) Schwächen durch Erfolgserlebnisse kompensiert werden.


41.

In der außerschulischen Bildungarbeit können junge Menschen "über den Tellerrand" blicken und so ihren Horizont erweitern.


42.

Junge Menschen lernen, Ziele aktiv zu verfolgen (Zielstrebigkeit).


43.

Junge Menschen erlangen praktisches Wissen, das umsetzungserprobt ist.


44.

Junge Menschen erfahren positives Feedback und Motivation.


45.

Bildungswelt = Erlebniswelt: Gestaltet man außerschulische Bildungsangebote so, dass sie jedem und jeder Teilnehmer_in ab und zu kleine und unvergessliche Erlebnisse verschaffen, erhöht man die Nachfrage und schafft Nachhaltigkeit.


46.

Junge Menschen lernen kritisches politischen Nachdenken. Dies fördert das politische Interesse und beugt Politikverdrossenheit vor.


47.

Junge Menschen lernen und erfahren schon früh, Leitungs- und Führungsaufgaben zu übernehmen (z.B. Leitung von Gruppen).


48.

Die außerschulische Jugendbildung eröffnet als einziges Bildungssystem Lernräume, die nicht leistungsbezogen sind und junge Menschen lernen lassen, wie man "Leben" und wertvolle "Lebenszeit" gewinnbringend und sinnstiftend gestaltet.


49.

Junge Menschen lernen, ihre Freizeit auch außerhalb von TV, Handy, PC, Spielkonsole und Co. zu gestalten.


50.

Junge Menschen erlangen Kenntnisse über Gruppenprozesse und -dynamiken.


51.

Junge Menschen lernen selbstständiges Entscheiden und Handeln, indem sie z.B. eigene Ideen entwickeln und diese eigenständig mit anderen umsetzen.


52.

Junge Menschen lernen Projektmanagement an "lebendigen Beispielen" (Planung, Durchführung und Auswertung eines eigenen Projekts zusammen mit anderen und mit Unterstützung von erfahrenen Personen).


53.

Junge Menschen erwerben pädagogische Grundkenntnisse.


54.

Junge Menschen lernen Durchhaltevermögen, vorausschauendes Denken und Prioritäten zu setzen.


55.

Junge Menschen lernen die Natur (wieder) kennen und wie man in ihr überleben und sie gleichzeitig schützen kann.


56.

Alle Kenntnisse und Fähigkeiten, die außerhalb des Schulalltags erworben werden, sind besonders: Sie kreieren die Persönlichkeit junger Menschen und prägen sie mehr als die Schule. Es geht um die Person und nicht um ihre Leistungen, die in Noten gemessen werden. Der Blick auf die Person und den jungen Menschen geht tiefer.


57.

Kinderrechte werden meistens von außerschulischen Bildungsträgern an Kinder herangetragen und zum Teil auch gemeinsam realisiert.


58.

Freiwillige Arbeit in einem frei zusammengesetzten Team.


59.

Junge Menschen erfahren, was Freundschaft bedeutet, und lernen sich zu vernetzen.


60.

Junge Menschen lernen, sich mit der eigenen Rolle und Prozessen auseinanderzusetzen und diese zu reflektieren.


61.

Die freiwillige Mitarbeit nach eigenen Interessen stärkt das persönliche Engagement. Dadurch wird häufig auch eine berufliche Perspektive stärker gefördert als im schulischen Rahmen.


62.

Junge Menschen lernen, den Weg der Nahrung vom Anfang bis zum Ende nachzuvollziehen. Dies ist für eine nachhaltige Lebensweise wichtig.


63.

Junge Menschen lernen spontan und flexibel zu reagieren.


64.

Junge Menschen erfahren, dass Bildung ein langfristiger/lebenslanger Prozess ist.


65.

Junge Menschen lernen nicht nur viele handwerkliche Fertigkeiten, sondern auch Fähigkeiten, die für die Haushaltsführung wichtig sind.


66.

Junge Menschen lernen, Medien sinnvoll und kreativ zu nutzen und erwerben dabei neben der technischen Bedienung auch Medienkompetenz (Interpretation und Reflexion).


67.

Junge Menschen lernen Pünktlichkeit, Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit.


68.

Junge Menschen lernen Zeitmanagement.


69.

In der außerschulischen Bildung lernen junge Menschen einen vernünftigen Umgang mit (finanziellen) Ressourcen.


70.

Junge Menschen erlernen Erste Hilfe.


71.

Junge Menschen erlangen unternehmerische Kompetenzen.


72.

Das Engagement in der außerschulische Bildung qualifiziert junge Menschen zum Teil mehr als z.B. ein Studium der sozialen Arbeit.


73.

Junge Menschen lernen Leistungsbereitschaft und Belastungsfähigkeit.