Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Was braucht ihr zum guten Leben?


1.

Internetverbindungen müssen in ländlichen Regionen schneller und stabiler werden. Mehr Geld in den Breitbandausbau bzw. die Glasfaseranbindung investieren (durch Petitionsbriefe an Internetanbieter den Druck erhöhen)! Offenes W-Lan in Innenstädten sollte zum Standard gehören.


2.

Die Öffnungszeiten der Jugendzentren und Freizeitorte sollten verlängert werden!


3.

Bessere Erreichbarkeit und Vielfalt von Freizeitangeboten für junge Menschen! Z.B. Kinder- und Jugendtaxi oder andere (Mit-)Fahrgelegenheiten, mehr kulturelle Hotspots, aufsuchende Angebote, attraktive Ferienpassaktionen für v.a. ältere SchülerInnen, Jugendcamps und -reisen sowie andere Ferienangebote.


4.

Leerstehende Gebäude in ländlichen Räumen multifunktional und kreativ nutzen! Z.B. Dorfläden, Einbindung von regionalen Erzeugern, Dienstleistungen, wie Post und Bank, Bürgerbüros, Cafés, Sprechstunden von ÄrztInnen oder Beratungsstellen, Initiativen. Mobiles Gewerbe verknüpfend mitdenken.


5.

Bessere Dienstleistungen und Unterstützung für Ältere und Kranke! Z.B. Mehr Pflegekräfte, Aufbau von Hilfsnetzwerken, Apothekenlieferdienste, Transportmöglichkeiten für Kranke, neue oder attraktivere Reha-Kliniken mit einer besserer Vielfalt therapeutischer Angebote.


6.

Ich finde es schade, dass für Sozialtickets und Schülerfreizeittickets rechtliche Grundlagen und/oder Aufgabenträger in einigen Bundesländern fehlen. Ich wünsche mir ein bundesweites Angebot für sozial Benachteiligte.


7.

Die Preise für den Öfffentlichen Personennahverkehr und für Fahrten mit Taxis sollten niedriger sein.


8.

Wohnortnaher Erhalt oder sogar Ausbau der Verwaltung! Und wenn das nicht möglich ist, sollten wenigstes Fahrservices zu Verwaltungsstandorten angeboten werden!


9.

Regionsspezifische, staatliche Förderung des Internetausbaus! Um den Internetausbau erschwinglicher zu gestalten, können sich mehrere Kommunen für die Finanzierung zusammenschließen. Z.B. können BürgerInnen auch privatrechtliche Bürgergesellschaften gründen, um die Kosten für die einzelnen Haushalte zu senken.


10.

Das Radfahren auf dem Land besser machen, z. B. durch bessere Radwege, Fahrgemeinschaften für's Fahrrad, mehr Leihräder (auch E-Bikes!), und Halterungen in Bussen zur Fahrradmitnahme.


11.

Gute Rahmenbedingungen für den ÖPNV schaffen! Z.B. durch ein Feedbacksystem, um Busfahrer_innen in puncto Freundlichkeit bewerten zu können oder durch Konfliktlotsen, die Konflikte zwischen Fahrgästen verhindern. Aber auch durch Grundlegendes, wie engere Fahrtaktung am Wochenende und nachts sowie mehr Überdachungen von Bushalte


12.

Schüler_innen, die weit entfernt wohnen, haben oft Probleme von A nach B zu kommen, weil das ÖPNV-Netz vielerorts so schlecht ausgebaut ist. Entweder die Schule beginnt später oder Taxifahrten müssen drin sein, wenn zuhause keine Busanbindung ist.


13.

Das ÖPNV-Netz muss gerade in ländlichen Regionen stärker ausgebaut werden, Das gilt auch für Verbindungen in die nächstgelegene Stadt. Über staatlich geförderte Testphasen für den ÖPNV, könnte herausgefunden werden, welche Verbindungen eine höhere Taktung bräuchten.


14.

Unternehmen sollen bei der Besetzung von Stellen vermehrt auf die Fähigkeiten und nicht vorrangig auf das Alter achten


15.

Ältere Menschen im Alltag besser unterstützen! Z.B. durch Extra-Busse oder Busbegleitung für Ältere, regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfungen oder auf Sie zugeschnittene Ärzt_innenhäuser


16.

Eine bessere gesundheitliche Aufklärung im Unterricht und durch gesünderes Schulessen. Auch sollten hierfür Beratungsstellen eingerichtet werden.


17.

Schaffung von Einkaufsmöglichkeiten vor Ort! Kleinere, dafür aber mehrere Läden in den Dörfern aufbauen, mobile Läden (z.B. 1 Mal pro Woche rollende REWE-Filiale), Rabatt- und Werbeaktionen, um „sterbende“ Innenstädte wiederzubeleben, Etablierung von verschiedenen Märkten (Wochenmärkte, Frühlingsmärkte, Flohmärkte)


18.

Wir wollen gute Wohnkonzepte und mehr Wohnraum für Jung und Alt! Wohnungstauschbörsen, Wohnberatung, Förderung von selbstgestaltetem und altersgrechtem Wohnen, Mehrgenerationenhäusern und bedarfsgerechtem Wohnen, z. B. Wohngemeinschaften von Studierenden und Auszubildenden in der Nähe ihres Bildungsortes.


19.

Multifunktionale Nutzung von Einrichtungen! Ähnliche Einrichtungen z.B. in ein Gebäude eingebaut werden. In ungenutzten Gebäuden soziale Begegnungen ermöglichen, z.B. Jugendzentrum oder –treff, Kindergarten, Flüchtlingsunterkunft oder auch ein Museum. Vielleicht hierfür auch mal den Denkmalschutz „flexibilisieren“.


20.

Ärzt_innen sollten bessere Anreize bekommen, beginnend beim Lohn, guten Arbeitszeitmodellen und ausreichend Urlaub. Um bei uns im Land anzukommen, sollte die Kommune Ihnen außerdem ein Begrüßungsgeld geben und sie bei der Suche nach Praxisräumen, Jobs für den_die Partner_in oder der Kinderbetreuung unterstützen!


21.

Orte für Freizeit besser ausstatten und wir wollen mehr davon! Z.B. Skaterbahnen, Grillplätze, Schwimmbäder; Einkaufszentren, Bars, Diskotheken, Spielplätze, touristische Attraktionen.


22.

Förderung privater bzw. betrieblicher Altersvorsorge!


23.

Leerstehende Häuser oder Wohnungen werden altersgerecht umgebaut, sodass mehrere kleine Wohneinheiten entstehen, in denen sich ältere Menschen begegnen können und die für externe Dienstleister (Pflege, Betreuung, Dinge des alltäglichen Bedarfes) zentral zu erreichen sind.


24.

Größere Vielfalt an Angeboten für Kinder und Jugendliche, Erwachsene (Ausgleich zum Beruf) und Senioren im Sportbereich, sowie eine Modernisierung bestehender Sportstätten. Dadurch wird ein gesunder Lebensstil gefördert und Vereine werden gestärkt.


25.

Mehr Vergünstigungen im ÖPNV: kostenlose Beförderung für alle (Berufs-)Schüler_innen und Kinderfahrkarten bis zum 18. Lebensjahr müssen her!


26.

Altenpflege attraktiver machen: Lohnerhöhungen, verpflichtende Praktika, leichteres Einwanderungsverfahren und Sprachkurse für Migrant_innen, die in der Altenpflege arbeiten wollen sowie Vorurteile gegenüber dem Beruf abbauen!


27.

Ärztliche Versorgung auf dem Land sichern! Gute Standorte für Praxen, ausreichend ärztlicher Nachwuchs, Kooperationen mit Praxen in der Stadt und kreative Ideen der Versorgung bei zu weit entfernten Praxen. Aber auch mehr und bessere Krankenhäuser und eine bessere Kostenübernahme der Krankenkassen!


28.

Verschönerungen der Städte und Gemeinden! Unter anderem durch die Reparatur von Straßen. Achtung: Versteckte Wohnkosten beim Straßenausbau - diese nicht von den BürgerInnen bezahlen lassen!


29.

Ran ans Thema Pflege! Mobile, sowie zielgruppengerechte Pflegedienste noch stärker ausbauen und Pflegemittel günstiger machen. Konzepte, wie staatliche geförderte Familienpflegezeit, d.h. einen Lohnersatz für Pflegende, realisieren, und bürgerschaftliches Engagement mitdenken, inklusive Kurse zur Unterstützung für Pflegende.


30.

Barrierefreiheit Realität werden lassen: technische Assistenzsysteme (fort-)entwickeln, Computersysteme für Schwerstbehinderte, Einsatz von Robotern, behindertengerechter Umbau aller öffentlichen Einrichtungen; ehrenamtliche Fahrdienste für nicht-mobile Menschen ... und weiteres endlich umsetzen!


31.

Wiedereinführung des Zivildienstes!


32.

Im Gemeinschaftsleben Ältere verstärkt einbeziehen, z. B. bei Planung von Gebäuden, damit diese den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden, bei Schulprojekten und Projekten in der Kinder- und Jugendarbeit.


33.

Mehr kreative Alternativen zum ÖPNV: über Apps organisierte Fahrgemeinschaften mit registrierten Fahrer_innen, Hol- und Bringdienste oder auch Bürgerbusse, die von Ehrenamtlichen und/oder Mini-Jobber_innen getragen sind, Anruf-Sammeltaxis, Kennzeichnung von Fahrzeugen fürs SICHERE Trampen, Kombination von Personen- und Güterverk


34.

Die Möglichkeit im ländlichen Raum relativ günstig wohnen zu können, ist ein großer Pluspunkt für ländliche Räume. Es braucht aber noch mehr Anreize! Z.B., Grundstücke an Familien verschenken und andere finanzielle Anreize. Symbolischer Euro, durch die Verpachtung von Gebäuden.


35.

Ärztenachwuchs auf dem Land sichern! Z.B. durch Studienmöglichkeiten und Praktikumsstellen für Medizinstudierende im ländlichen Raum, Absenkung von Studienvoraussetzungen für das Medizinstudium, mehr Stipendien für Medizinstudierende, Werbekampagnen oder auch Schulveranstaltungen mit Ärzt_innen.


36.

Ansiedlung von Firmen in der Region fördern und deren Verbleib sichern! Anreize schaffen und attraktive Rahmenbedingungen (Infrastruktur, Subventionen) ausbauen. Es muss Förderprogramme geben und politische Prozesse zur Standortförderung müssen transparenter und kooperativer gestaltet werden.


37.

Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Behandlungen stärker finanziell und beratend unterstützen! Adoption oder Pflegeelternschaft erleichtern und weniger bürokratisch gestalten!


38.

Jugendliche sollten Räume, die sie nutzen, selbst mitgestalten können!


39.

Bessere Strukturen der Gesundheitsversorgung durch Ausbau von Telemedizin, möglicherweise mit Unterstützung von Sanitäter_innen vor Ort. Ehrenamtliche ausbilden, um Sanitäter_innen zu unterstützen. Auch Gemeindeschwestern in den Landkreisen könnten Aufgaben übernehmen, für die keine Ärzt_innen notwendig sind.


40.

Gute Wohn- und Lebensräume im Alter! Z.B. Seniorensiedlungen oder betreute Wohnlandschaften mit medizinischer Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten, Rentnerspielplätze, "Jugendzentren für ältere Menschen", generationenübergreifende WGs


41.

Hin zur "Digitalen Behörde": über eine Internetpräsenz oder eigene App können behördliche Angelegenheiten erledigt werden. Dazu gehört der Ausbau einer telefonischen Behördenhotline für Informations- und Antragszwecke oder Videotelefonate z.B. über Skype.


42.

Lieferungen vereinfachen! Es könnte Paketstationen in Bushaltestellen geben oder andere zentrale Stationen, in die waren geschickt werden, sodass nur ein Gang zum Abholen notwendig ist. Auch könnten Lieferdienste verstärkt mit Transportdrohnen arbeiten, um schnellere Lieferungen zu ermöglichen.


43.

Bessere Mobilität mit Fahrzeugen ermöglichen! Z.B. duch die Einführung des Führerscheins ab 16 Jahren, Vergünstigung von Benzin und Diesel im ländlichen Raum oder ... selbstfahrende Autos!? Darüber hinaus sollte der Beruf des Taxi- und Busfahrenden attraktiver gemacht werden.


44.

Große Häuser können von mehreren Familien bewohnt oder auch generationsübergreifend genutzt werden. Oder man bietet Tauschbörsen zum bedarfsgerechten Tausch von Immobilien an ("Tausche groß gegen klein“).


45.

Mehr Geld für medizinische Forschung! Z.B. für die Entwicklung von Robotern für einfache medizinische Versorgung oder auch Forschung über neue Medikamente und Demenz.


46.

Aktive und passive Sterbehilfe ermöglichen!


47.

Ganztagsbetrieb und Schulalltag besser mit Angeboten freier und privater Träger (z.B. Kultur- oder Sportvereine, Künster_innen, Träger der Kinder- und Jugendarbeit) ausstatten! Dabei auch mal neue Formen ausprobieren!


48.

Weiter auf Synergien setzen z.B. mit dem Tourismus: durch den erleichterten Bau von Hotels und Touristenattraktionen. Aber: Es geht nicht darum, große Massen anzuziehen, sondern das bestehende Angebot auszubauen!


49.

Mehr Angebote für Ältere, z.B. Rentner-Cafés oder Bauspielhäuser.


50.

Thema Wasserversorgung auf dem Land angehen! Dezentralisierung der Wasserversorgung, z. B. Wasserspeichern für einzelne Häuser oder die Nachbarschaft, und der Abwasserentsorgung mittels Kleinkläranlagen für Gebiete mit geringer Siedlungsdichte


51.

„Mobile Behörde“ für den ländlichen Raum: „Mobile Hilfskräfte“ für Behördenangelegenheiten, Verwaltungsstammtische an öffentlichen Orten, ein „Verwaltungstruck“ könnte in der Region unterwegs sein. Auch eine ehrenamtliche Behörde am Wochenende in ländlichen Gegenden wäre denkbar. Mutig sein und ausprobieren!


52.

Niedrigere Preise für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)könnten, z. B. durch Subventionierung alternativer Wettbewerber wie Busunternehmen oder auch die Einführung eines Zonensystems für den ÖPNV erreicht werden.


53.

Neue Taxi-Konzepte, die ehrenamtlich getragen sind und über eine App erreichbar sind: Elterntaxi-Sharing, Ruftaxi, Mitfahrzentrale für die Region, Kindertaxi mit ehrenamtlichen Fahrer_innen.


54.

Berufsbedingte Ausweitung des Rentenalters!


55.

„Einfache“ Behördenangelegenheiten als Dienstleistung in bestehenden Geschäften anbieten oder an zentralen Orten Möglichkeiten schaffen, um Dokumente zu hinterlegen, welche in regelmäßigen Abständen von Freiwilligen zu den entsprechenden Behörden transportiert werden.