Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

4. Wir sind verschieden: Was machen wir daraus?


1.

Freizeitangebote für Flüchtlingskinder- in Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen


2.

Die Anerkennung von bereits im Ausland erworbenen Qualifikationen muss weiter vereinfacht werden.


3.

Mehr Projekte zur politischen Bildung junger Menschen anbieten.


4.

Soziale Ungleichheit, geringe Bildung und Zukunftschancen, kaum Mitgestaltungsmöglichkeiten, sowie das Gefühl gesellschaftlich „vergessen“ worden zu sein, führen dazu, dass sich junge Menschen von radikalen Gruppen angezogen fühlen. Um Terrorismus nachhaltig zu bekämpfen müssen genau diese Punkt angegangen werden.


5.

Eine Willkommenskultur durch gemeinsame Aktionen und Begegnungen! Gemeinsame Veranstaltungen und Projekte von „Alteingesessenen“ und Zugezogenen sind wichtig und sollten umgesetzt werden, da sie Kontakte zwischen Flüchtlingen und der Bevölkerung fördern.


6.

Sprachförderung als Schlüssel zu einer gelingenden Integration: Gleichaltrige Paten einsetzen, die unterstützen, mehr Deutschunterricht für Geflüchtete und Deutschkurse in Aufnahmeeinrichtungen.


7.

Durch gezielte Informationen (z.B. über tatsächliche Zahlen von Flüchtlingen, Interpretationshilfen bei Kriminalitätsstatistiken) sollen Ängste der Bevölkerung aufgenommen und entkräftet werden. Es fehlt an Aufklärung. Vorallem jetzt, wo all die Flüchtlinge hier sind, muss erklärt werden, aus was für einer Kultur diese kommen.


8.

Es bedarf der effektiven Umsetzung der Gleichberechtigung aller Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung und ihres Geschlechtes. Kein Mensch soll augegrenzt werden. Ein Klima der Akzeptanz und Offenheit sowie Zivilcourage bei Diskriminierung muss gefördert werden!


9.

Erwerbstätigkeit von ZuwanderInnen unterstützen: Eine einfache und unbürokratische Arbeitserlaubnis ermöglicht es, diese „stille Reserve“ deutlich besser zu nutzen. Dazu gehört auch eine zeitnahe Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen


10.

Unterstützung von Flüchtlingen und Einwander_innen bei der beruflichen Integration - schneller und unbürokratischer! Wichtig hierfür: Ausbau der (ehrenamtlichen) Deutschkurse, gute Willkommenskultur inklusive Offenheit und Toleranz im Betrieb, durch z.B. Patenschaftsprojekte oder Betriebsausflüge.


11.

Wir fordern die Umsetzung des Rechtes auf schulische Bildung für geflüchtete Kinder und Jugendliche sowie stärkere Einbindung ins Bildungssystem. Allen Flüchtlinge im Alter von 6-18 Jahre soll freier Unterricht zur Verfügung gestellt werden.


12.

Mehr Wohnraum für Zuziehende und Geflüchtete und dezentrale Unterbringung. Dieser sollte in städtischer Umgebung liegen und Menschen nicht isolieren! Mehr Zusammentreffen, Austausch und Integration ermöglichen


13.

Vorurteile müssen abgebaut werden! Statt die Herkunft und das Aussehen der Menschen zu beurteilen, müssen wir anfangen, mit ihnen zu reden und aufmerksam und offen zuzuhören!


14.

Eine gerechte Welt für alle! Jede*r hat genug zum Leben! Jede*r hat die gleiche Chance auf ein gutes Leben!


15.

Um ein gutes und friedliches Miteinander der verschiedenen Menschen zu schaffen, muss ein Gemeinschaftsgefühl gebildet und die gegenseitige Hilfe im Alltag ausgebaut werden. Toleranz, Respekt und Anerkennung sind die Voraussetzung für ein gutes Miteinander und Klima.


16.

Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits länger in Deutschland leben, können als VermittlerInnen und Paten zwischen Jugendlichen fungieren


17.

Wir fordern das mehrsprachige Angebot von Informationen für junge Geflüchtete (damit sie Handlungsoptionen erkennen und auswählen können). Auch ohne gleich die deutsche Sprache zu können, muss es die Möglichkeit zur Verständigung geben.


18.

Menschen mit Migrationshintergrund sollen stärker in die Durchführung und Planung von Integrationspolitik einbezogen werden


19.

Es müsste mehr Frauen in Führungspositionen geben.


20.

Der einzelne Mensch braucht mehr Entscheidungsfreiheit. Individualität muss stärker unterstützt werden. Auch in Bildung muss auf verschiedenen Charaktereigenschaften und „Menschentypen“ eingegangen werden.


21.

Besser koordinierte und transparentere Flüchtlingspolitik, die Geflüchtete als Chance und nicht Bedrohung sieht.


22.

Pflicht für Sprachkurse oder Sprachtandems mit SchülerInnen.


23.

Unsere Aufnahmegesellschaft muss dafür sorgen, dass junge Geflüchtete in die Lage versetzt werden, mit den ungewollten biografischen Brüchen leben zu können, d.h. selbstbestimmt Perspektiven für die Zukunft entwickeln zu können.


24.

Um gezielt mit jungen Geflüchteten zu arbeiten, müssen die Jugendverbände mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet werden und muss mehr hauptamtliches Personal für die Beratung der Menschen, in der Stadtteilarbeit, für konkrete Projekte zur kulturellen Begegnung bereit gestellt werden.


25.

Weiterbildung von Lehrern zum Umgang mit den Beeinträchtigungen von Menschen


26.

Mit der Schulklasse Flüchtlingsheime besuchen, damit die Schüler_innen keine Vorurteile entwickeln.


27.

Familiennachzug für alle unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten muss wieder ermöglicht werden. Das Verfahren muss vereinfacht und beschleunigt werden.


28.

In Kindergarten und Schule verstärkt auf kulturelle Unterschiede und die Bekämpfung von Vorurteilen eingehen! Auklärung und Information z.B. durch das Fach „interkulturelle Bildung“.


29.

Mehr Zeit und Räume für Begegnung


30.

Neuankömmlinge: Kinder, Jugendliche und Erwachsene stärker bei ihrer schulischen Bildung unterstützen, z.B. durch kostenlose Nachhilfe- oder Förderangebote. Erwachsene sollen die Möglichkeit bekommen, eine Schulbildung nachzuholen bzw. Nachprüfungen abzulegen.


31.

Unterstützung von Neuankömmlingen im Alltag! Denn Toleranz und Offenheit zeigt sich vor allem in kleinen, alltäglichen Situationen, wie: Unterstützung beim Umzug durch Transportkosten oder Tragen helfen, Busfahrkarten, Spendensammlungen, Nutzung von Sportvereinen als Integrationshilfen und vieles mehr!


32.

Wir brauchen eine Sensibilisierung für Vielfalt in der JuLeiCa‐Ausbildung.


33.

Erleichtertes Visa- und Arbeitserlaubnisverfahren auf Bundesebene! Zuwanderung (für Nicht-EU-BürgerInnen) muss deutlich vereinfacht werden, so dass einzelne Regionen stärker um ZuwanderInnen werben können.


34.

Politik soll eine Vorbildfunktion haben und queerfreundlich agieren


35.

Einfache und unbürokratische Zugänge zu medizinischer Versorgung für Geflüchtete!


36.

Stärkere Förderung von Austauschprogrammen mit unpopulären Ländern


37.

Tabuthemen abschaffen, besonders in der Schule / Bildung


38.

Mehr kostenlose barierrefreie Toiletten im öffentlichen Raum sowie eine Gleichstellung für Transgender bei Toiletten.


39.

Menschen müssen ihre Fehler einsehen und voneinander lernen.


40.

Flüchtlings-Cafes von Flüchtlingen, als Treffpunkt, aber auch als Beschäftigung und Ablekung, auf freiwilliger Basis organisiert.


41.

Die Sichtbarkeit der jungen queeren Menschen im ländlichen Raum verbessern.


42.

Die Residenzpflicht der Geflüchteten soll abgeschafft werden.


43.

Innerhalb der queeren Community sollte es einen stärkeren Zusammenhalt geben und weniger Ignoranz gegenüber den Leistungen Einzelner geben.


44.

Mit Einrichtung von Gesamtschulen durch Vermischung Inklusion schaffen


45.

Wenn junge Menschen merken, dass altmodische Traditionen aufgebrochen werden, können sie sich eher vorstellen auch zukünftig im Landkreis zu bleiben.


46.

Bessere Förderung von queeren Projekten an Unis und sozialen/wirtschaftlichen Bereichen und mehr Aufklärungsarbeit zum Thema Queer


47.

Geschlechterrollen im Alltag abschaffen