Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Jugendelixier für die Politik! Was darf bei einer neuen Jugendpolitik nicht fehlen?


1.

Auf allen Ebenen muss Politik die Interessen Jugendlicher eigenständig vertreten. Hierbei denkt sie von den Bedürfnissen der Jugendlichen und ihrer Verbände vor Ort aus und stülpt keine Allgemeinlösungen über.


2.

Um eine nachhaltige und verbindliche Jugendarbeit zu erreichen, dürfen finanzielle Mittel nicht nur phasenweise (z.B. nur befristete Verträge) zur Verfügung gestellt werden, sondern müssen kontinuierlich in die Förderung von Jugendprojekten und Jugendarbeit fließen.


3.

Verbindliche Freiräume müssen geschaffen werden, die momentan zusehend durch die Ganztagsschule oder straffe Zeitpläne im Studium eingeschränkt werden.

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4.

Das Bundesjugendministerium muss sich einmischen, wenn andere Ministerien in ihrem Zuständigkeitsbereich Dinge tun, die Jugendliche betreffen!

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5.

Kinder und Jugendliche und ihre Gremien ernst nehmen, gleichberechtigt sehen und ihnen Macht geben wirklich etwas zu entscheiden!


6.

Interessenvertretung funktioniert in einer Demokratie über Lobby und Politikberatung. Dafür braucht es langfristig abgesicherte Strukturen. Politik muss deshalb die oft unbequeme, dauerhafte Interessenvertretung Jugendlicher stärken.

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7.

Junge Menschen benötigen Raum zur freien Entfaltung, zum gesellschaftlichen Engagement und zur Selbstverwirklichung jenseits von Leistungstests und Curricula.


8.

Regionalentwicklungsplanung sollte ähnlich wie Jugendhilfeplanung verankert sein, um die Jugendlichen der Region in die Planungsprozesse einzubinden.

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9.

Die Steigerung der Anerkennungskultur der JuLeiCa (Jugend LeiterInnen-Card) und deren Etablierung als Qualitätsmerkmal

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10.

Politische Rechte (wie das Wahlrecht) sollen nicht vom Aufenthaltsstatus des Jugendlichen abhängen. Hier sind alle Behörden, auch die Ausländerbehörde, in der Verantwortung.

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11.

Ernst gemeinte Teilhabe kann und muss jedoch in allen Lebensbereichen stattfinden: In der Familie, der Kita, der Schule, bei der Ausbildung, an der Uni, am Arbeitsplatz und in der Freizeit.

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12.

Die Bundesregierung sollte eine nachhaltige Finanzpolitik umsetzen und bei der Aufstellung des Haushalts prüfen, welche Auswirkungen dieser für künftige Generationen hat.

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13.

Gute Jugendpolitik mischt sich für eine gute Infrastruktur ein!


14.

Die Finanzierung von Jugendverbandsarbeit muss langfristig gesichert sein.

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15.

Jugendpolitik ist dann gut, wenn politische Entscheidungsträger_innen ihre politische Tätigkeit auch mal durch die Brille von Jugendlichen und Kindern betrachten.


16.

Jungen und Mädchen müssen frei entscheiden können, was sie später (beruflich) werden wollen und dementsprechende geschlechtssensible Beratungsangebote erhalten.

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17.

Das Leben muss für junge Menschen während des Studiums bzw. der Ausbildung finanzierbar sein. Dazu gehören einkommensunabhängiges BAFÖG, bezahlbare Mieten, faire Arbeitsverträge (nicht nur 6-Monatsverträge) und die Abschaffung der Studiengebühren.

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18.

Auch in großen Städten muss jungen Berufsauszubildenden, Studierenden, sowie Praktikantinnen und Praktikanten kostengünstigen Wohnraum angeboten werden.

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19.

Eine gute Jugendpolitik ermöglicht Partizipation auf Augenhöhe. Das Ausmaß der gesellschaftlichen Beteiligung junger Menschen ist ein Gradmesser für die Qualität einer Demokratie.

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20.

Eine gute Jugendpolitik will die vollständige Umsetzung der Kinderrechte.

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21.

Beteiligung an Jugendpolitik muss mit Wirkung passieren. Bei allen Beteiligungskonzepten muss die erste Frage lautet: Woran soll wie und warum beteiligt werden?

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22.

Kinder und Jugendliche brauchen die selben Bildungschancen, egal aus welchem Milieu sie kommen!

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23.

Es braucht „Gute Arbeit“, denn die oftmals prekären Lebenssituationen von Leiharbeitern sind gerade für junge Menschen ein schwieriger Start ins Berufsleben.

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24.

Eine gute Jugendpolitik ist der Persönlichkeitsentfaltung verpflichtet. Alle jungen Menschen müssen die Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben haben, z.B. durch Absicherung von ihnen selbst und ihren Eltern.

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25.

Kinder und Jugendliche müssen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche, gute Zugangschancen zu verschiedenen schulischen und außerschulischen Angeboten der kulturellen und der politischen Bildung haben.


26.

Das ehrenamtliche, gesellschaftspolitische Engagement von Jugendlichen sollte viel stärker als Lernfeld wahrgenommen werden und aktiv gefördert werden.


27.

Gewährleistung einer menschenwürdigen Aufnahmepraxis für Flüchtlinge und Sicherstellung eines zeitnahen, zügigen Antrags- und Verwaltungswesens

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28.

Wir fordern umfassende und zeitnahe Transparenz bei Waffenexporten, eine wirksame parlamentarische Kontrolle und ein Unterlassen von Waffenexporten in Länder mit einer fragwürdigen Menschenrechtssituation und Länder, die diese unterstützen.

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29.

Die Einführung von flexiblen Freistellungskonten bei öffentlichen und privaten ArbeitgeberInnen, sowie für Schüler und Schülerinnen und Studierende, zum Zwecke der Jugendarbeit

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30.

Jugendpolitik soll für ein realistisches Bild von Jugend in der Gesellschaft sorgen. Es braucht ein differenziertes Bild der Lebensphase Jugend und keine Gesellschaft, die Jugendliche nur als vermeintliches Problem wahrnimmt.


31.

Jugendpolitik darf sich nicht mehr auf den kleinen Teil der besonders Benachteiligten oder den noch kleineren Teil der besonders Privilegierten konzentrieren, sondern muss den Anspruch haben, das Leben aller jungen Menschen zu verbessern.

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32.

Es sollte extremistischen Parteien und Organisationen nicht gelingen, junge Menschen für sich einzunehmen, weil es attraktive alternative Angebote gibt.

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33.

Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit haben, die Entscheidungsprozesse, die ihr Leben und ihre Zukunft betreffen, selbst mit zu gestalten.


34.

Gute Jugendpolitik sollte den demografischen Wandel als Chance verstehen und die Investitionen in unsere Zukunft – die Kinder und Jugendlichen – qualitativ und quantitativ verbessern.

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35.

Junge Menschen müssen unabhängig von ihrem Herkunftsland eine Chance auf dem europäischen Arbeitsmarkt bekommen.

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36.

Die Bewahrung natürlicher Ressourcen und deren nachhaltiger Einsatz sind gesichert.

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37.

Jugend ist keine homogene Gruppe, deshalb müssen Freiräume zur selbstbestimmten Verfügung bereit stehen und alle jungen Menschen als selbstständige Akteur*innen ernst genommen werden.

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38.

Ökonomie muss dem Wohl aller in der Gesellschaft dienen

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39.

Jugendpolitik braucht klar politisch Verantwortliche, z.B. eine_n eigene_n Staatssekretär_in nur für Jugend! Besonders auf Bundesebene ist eine personell bestimmte Zuständigkeit für Jugendpolitik nötig, um steuernd und impulsgebend in andere Bereiche zu wirken und zu zeigen wie wichtig Jugendpolitik ist.

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40.

Jugendpolitik muss die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Lebensbereichen in den Blick nehmen.

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41.

Viele jugendpolitische Themen lassen sich nur ebenenübergreifend lösen - Nichtzuständigkeit der einzelnen Ebenen darf da nicht mehr als Ausrede dienen.

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42.

Günstigerer ÖPNV!


43.

Bereits bestehende Strukturen, die immerhin einen bestimmten Grad von Beteiligung ermöglichen, sind zu schützen und auszubauen. Dazu gehören besonders Jugendhilfeausschüsse!

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44.

Wir brauchen eine Initiative, die vor allem Strukturen vor Ort stärkt!

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45.

Europa muss von jungen Menschen aus gedacht und mit gestaltet werden und diese müssen mitbestimmen können, wie ihr Europa aussehen soll.

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46.

Jugendpolitik soll dafür sorgen, dass Politik den Bedarfen junger Menschen gerecht wird und ihnen Möglichkeiten zur Verfügung stellen, ihre Meinungen und Interessen wirksam zu vertreten

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47.

Bei allen Entscheidungen und Maßnahmen der Politik, der Justiz und der Verwaltung werden Nachteile für Kinder und Jugendliche vermieden und Vorteile erwirkt.

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48.

Jugendpolitik braucht auch auf Bundesebene einen Ort, der demokratisch legitimierten Selbstorganisationen von Jugendlichen ermöglicht, eigene Ideen aktiv in den politischen Prozess einzubringen.

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49.

Für die kommenden Generationen in Deutschland, Europa und weltweit muss ein Aufwachsen unter Wahrung der Menschenrechte und in Würde möglich sein.

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50.

Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern muss eine greifbare Wirkung im politischen Prozess erzielen, es muss transparent sein, was mit den Ergebnissen geschieht und darf nicht zur Pseudobeteiligung verkommen

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51.

Eine neue, einmischende Jugendpolitik muss strukurell verankert werden!


52.

Gute Jugendpolitik ist: bei Zentralisierungsvorhaben von Angeboten die erhöhten Kosten für die Mobilität ihrer NutzerInnen, NICHT auf die Jugendlichen abzuwälzen, sondern entsprechende Fahrdienste oder mobile Lösungen zu entwickeln.

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53.

Wir fordern eine Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt.


54.

Auch in den Medien werden Themen nicht aus der jugendlichen Perpektive beleuchtet und gedacht.


55.

Politik sollte verständlicher gemacht werden und leichter zugänglich sein.

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56.

Gute Jugendpolitik ist Kooperationen von freien Trägern über Verbandsgrenzen hinweg zu denken und vorurteilsfrei zu ermöglichen.

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57.

Kinder und Jugendliche sollen ohne starre Rollenbilder aufwachsen können. Dies wird gerade auch dann ermöglicht, wenn Erwachsene in ihrem Umfeld die Möglichkeit haben ihnen unterschiedliche Rollen- und Lebensmodelle vorzuleben.

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58.

Junge Menschen benötigen Mitspracherecht bei schulpolitischen Entscheidungen.

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59.

Es ist wichtig, dass Bildungspolitik nicht auf Kriterien der wirtschaftlichen Nutzbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit eng geführt und damit den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen nicht gerecht wird.

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60.

Gute Jugendpolitik ist die Schaffung einer Anlaufstelle für Jugendliche in jeder Kommune. Dabei ist der demokratisch und selbstorganisierten Jugend(verbands)arbeit von und für Jugendliche stets Vorrang einzuräumen.

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61.

Jugendbeteiligung muss gesetzlich verankert werden.

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62.

Mehr Freiräume und Ressourcen für den Ausbau und Erhalt der Jugendarbeit


63.

Jugendpolitik muss die Diskussion um (non-)formale Bildung und Schule beenden und eine Bildungsdebatte einleiten, die die jungen Menschen mit ihren Bedarfen und Interessen in den Mittelpunkt stellt und nicht einer Verzweckungslogik oder einem Zertifizierungswahn unterliegt.

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64.

Jugendpolitik muss als eigenständiges Politikfeld betrachtet werden, worin jugendpolitisch relevante Themen aus verschiedenen Ressorts diskutiert werden.

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65.

Wir brauchen einen Jugendcheck der mehr ist als eine Gesetzesfolgenabschätzung! Alle Massnahmen müssen geprüft werden können, am Besten mit der Möglichkeit Prüfinstrumente auszuprobieren und weiter zu entwickeln.

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66.

Beteiligungsformen müssen stärker an den Bedürfnisse, Interessen und den Lebenswelten der jungen Menschen ausgerichtet sein.


67.

Die Exekutive in einer guten Jugendpolitik muss Fachlichkeit, Handlungsfähigkeit und Entwicklungspotential vereinen und somit informiert und handlungsfähig sein.

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68.

Die Anerkennung jugendlichen Engagements im schulischen und gesamtgesellschaftlichen Kontext sollte verbessert werden.


69.

Eine stärkere Regulierung von Wirtschaftsunternehmen ist wichtig. Z.B. bei denjenigen die mit der absichtlichen und geplanten Verringerung der Lebensdauer von Produkten arbeiten!


70.

Politische Bildung sollte früher einen höheren Stellenwert einnehmen. Begeisterung für etwas zu fordern, was in der Schule so wenig Aufmerksamkeit bekommt, ist unrealistisch und zu kurz gedacht.


71.

Investitionen in den sozialen Wohnungsbau! Verpflichtung von Gemeinden und Kommunen, das Geld für den sozialen Wohnungsbau voll abzurufen und gemeindeeigene Flächen für den sozialen Wohnungsbau auszuweisen.


72.

Jugendverbände sind Schulen der Demokratie. Hier lernen Kinder und Jugendliche, ihre Interessen zu formulieren und zu vertreten und ihr Zusammenleben demokratisch selbstzuorganisieren!


73.

Diesen Prozess kann ich erst ernst nehmen, wenn es ein eigenes Jugendministerium mitsamt Jugendminister_in gibt und diesem Politikfeld ein ausreichendes Budget zur Verfügung gestellt wird.


74.

Zur Verwirklichung gleicher Teilhabechancen soll der geplante flächendeckende Breitbandausbau umgesetzt werden.


75.

Neue Technologien der Energiegewinnung müssen als zukunftsweisend gefördert werden.


76.

Festung Europa Flüchtlinge in der eigenen Gemeinde?!


77.

Gute Jugendpolitik ist, wenn junge Menschen Demokratie als die bestmögliche Staatsform erleben, die es gegen Anfeindungen zu verteidigen gilt.


78.

Die gleichwertige Anerkennung und Anrechnung von inner- und außeruniversitärem ehrenamtlichen Engagement an Hochschulen

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79.

Gute Jugendpolitik ist freie Zeiträume für junge Menschen bereit zu stellen z.B. durch die Begrenzung der Wochenstundenzahl für Schule inklusive Hausaufgaben.


80.

Jugendpolitik muss die Bedürfnisse kommender Generationen ebenso berücksichtigt wie die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation. Nur eine umfassende und weitsichtige Politik der Nachhaltigkeit, welche Ökonomie, Soziales und Ökologie gleich gewichtet kann dies gewährleisten.


81.

Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland und ein entschlossenes Hinwirken der politischen Verantwortungsträger auf den Ausstieg aus der Kernenergie in Europa und darüber hinaus.


82.

Kompetenzen, wie Diskussions-, Kritik-, Konfliktfähigkeit und Meinungsbildung sollten im schulischen Rahmen eine größere Rolle spielen, um die Mündigkeit und Selbstständigkeit von Kindern und Jugendlichen zu fördern und Möglichkeiten zur stärkeren Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.


83.

Was Jugendliche in Jugendverbänden besprechen, muss Einfluss auf die Parteien, Fraktionen, Regierungen und Ämter nehmen!


84.

Es ist wichtig, dass ausreichend Mittel zur Verfügung stehen um die Integration aller Gruppen junger Arbeitssuchender in den Arbeitsmarkt umzusetzen.


85.

Wir fordern eine 35-Stunden-Woche für Schülerinnen und Schüler mit einem gesetzlich festgelegten, einheitlichen freien Nachmittag und einem entsprechend angepassten Lehrplan.


86.

Eine gut ausgebaute ländliche Infrastruktur und attraktive Beteiligungsprojekte vor Ort, sollten jungen Menschen eine Zukunftsperspektive in ländlichen Räumen bieten.


87.

Es muss einen paritätischen, solidarischen und fairen Gesellschaftsvertrag (Generationenausgleich, Sozialversicherungssystem, Steuersystem etc.) für alle geben.


88.

Das Wahlalter sollte auf 16 heruntergesetzt werden. Einerseits müssten politische Akteure dadurch stärker auf die Interessen der Jugendlichen eingehen, um Wähler_innen zu gewinnen, andererseits würde der Grad an echter Beteiligung steigen.


89.

Wir fordern auf Grundlage des Solidaritätsprinzips einen sozialen Ausgleich, um Chancengleichheit herzustellen und Jugendarmut einzudämmen.


90.

Gute Jugendpolitik muss die Angebotsstruktur von Jugendarbeit überdenken, um sozialen Druck von einzelnen Jugendlichen abzuwenden.


91.

Förderung von strukturschwachen Räumen zur Teilhabe an einer globalisierten Welt: z.B. durch Digitalisierung, Bildungsstrukturen, Verkehrsinfrastrukturen, Bau- und Gebäudeinfrastrukturen.

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92.

Ein wirklicher Aufbruch muss auch eine junge Generation von Arbeitnehmer/innen und zukünftigen Selbstständigen ansprechen und deren Wünsche nach neuen vielfältigen und sicheren Arbeits(zeit)- und Beschäftigungsmodellen in den Blick nehmen.


93.

Bei Bestrebungen die Medienkompetenz für junge Menschen zu steigern müssen auch Vertreter_innen von Jugendverbänden beteiligt werden, um auch außerhalb von Akteur_innen des Jugendmedienschutzes mit einer starken Stimme für die Bedürfnisse von jungen Menschen zu sprechen.


94.

Es ist wichtig, dass sich die Entwicklungszusammenarbeit daran orientiert, wie sie der in so genannten Entwicklungsländern aufwachsenden jungen Generation, eine Zukunft mit Perspektiven bieten kann, in der sie ihr Leben ohne Hunger, Armut und andere Bedrohungen in ihrer Heimat gestalten können.


95.

Alle (Aus-)Bildungswege sind kostenfrei zu gestalten!


96.

Stadt-, Gemeinde- oder Landrat müssen die Frage beantworten, ob sie bereit sind, Entscheidungen von jungen Menschen in voller Konsequenz ernst zu nehmen.


97.

Verbraucherinnen- und Verbraucherrechte müssen der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen besser gerecht werden.

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98.

Absenkung des aktiven Wahlrechts auf 14 Jahre


99.

Der Haushalt ist die Grundlage für Jugendpolitik. Danach wird entschieden, was möglich ist und was nicht. Wir fordern höhere Ausgaben für Bildung!


100.

Sachliche Diskussionen zum Thema Massentierhaltung und Haltungsbedingungen allgemein müssen geführt werden.


101.

Netzneutralität, die für Teilhabegerechtigkeit und Innovation sehr wichtig ist,muss umgesetzt werden.


102.

Präventive Maßnahmen müssen stärker in den Fokus der Friedens- und Verteidigungspolitik gelangen. Hierzu bedarf es einer besseren finanziellen Ausstattung von Instrumenten ziviler Konfliktbearbeitung.


103.

Eine neue, einmischende Jugendpolitik schafft und braucht gute Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen!


104.

Die Barrieren zur Beteiligung an politischen und parlamentarischen Prozessen müssen abgebaut werden.


105.

Die Freiheit und Sicherheit im Netz muss in Balance gebracht werden und die einseitige Betonung der Sicherheit darf Freiheits- und Bürgerrechte nicht einschränken.


106.

BürgermeisterInnen, Gemeinde- und OrtsvorsteherInnen müssen mit jungen Menschen im Gespräch bleiben.


107.

Wir fordern die Einführung einer bedingungslosen Grundrente. Sie soll aus allen Einkommensarten finanziert werden, als existenzsichernde Grundlage für ein würdevolles Leben nach dem aktiven Erwerbsleben.


108.

Gute Jugendpolitik muss Mobilität auch als wichtiges Grundelement für die individuelle Lebenslage sowie Teilhabe am gesellschaftlichen Leben begreifen.


109.

Unterschiedliche kulturelle Hintergründe müssen als Chance erkannt werden, weil sie eine wichtige Ressource darstellen.


110.

Das Gesetz zu Erneuerbaren Energien muss weiterhin ein Instrument der Förderung des konsequenten Ausbaus von Erneuerbaren Energien bleiben und nicht zu einem Instrument der Regulierung dieses Ausbaus werden.


111.

Die Vielfalt und Qualität der Freiwilligendienste, als Bildungsdienste in „zivilgesellschaftlicher Verantwortung“, sollten ausgebaut werden.


112.

Für eine gute Jugendpolitik müssen Strukturen die auf Dauer angelegt sind, wie z.B. Jugendverbände oder Schüler_innen-Vertretungen, (finanziell) gesichert werden und gleichzeitig neue und kurzfristige Initiativen möglich sein.

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113.

Die frühkindlichen Bildung und Betreuung muss durch Investitionen in die Kindertagesbetreuung aufgewertet werden. Das Betreuungsgeld ist in diesem Zusammenhang kontraproduktiv.


114.

Es sollte ein sinnvolles einheitliches Freiwilligendienstekonzept geben, dass sowohl die internationalen, wie die nationalen Freiwilligendienste aus der Perspektive von jungen Menschen im Blick hat und die zivilgesellschaftlichen Träger befähigt, diese unterstützend durchzuführen.


115.

Eine Verschränkung von Jugend- und Arbeitsmarktpolitik halte ich für wichtig!


116.

Weil Politik gerade beim Netz noch in alten Kategorien verhaftet ist, werden junge Menschen nicht ausreichend geschützt vor den wirklichen Gefahren: kein Recht auf Vergessen, Ausspionieren durch Firmen und andere Staaten, Ausgrenzung und digitale Spaltung (z.B. durch schlechten Zugang zum Internet)


117.

Planungen und Maßnahmen sollten einem Jugendcheck unterzogen werden, um die Perspektive der Jugendlichen und die jeweiligen Auswirkungen einzubeziehen.

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118.

Viele der Jugendclubs bei uns sind sehr gut ausgestattet, was aber trotzdem fehlt, sind Möglichkeiten, die man im Sommer nutzen kann (z.B. offene Fussballplätze).


119.

Das Bildungssystem sollte Kinder und Jugendliche individuell fördern und sie ermutigen, statt zu demotivieren.


120.

Kinder mit Zuwanderungsgeschichte müssen Vorbilder finden, die in Deutschland eine Heimat gefunden haben und im besten Sinne integriert sind.


121.

Kommunen müssen sich künftig als Moderator, Initiator und Koordinator eines komplexen Systems verstehen, bei dem es gilt alle Akteure einzubeziehen.


122.

Wir müssen kritischer konsumieren. Dazu braucht es die Einführung von Richtlinien zur Beschaffung und Vergabepraxis in öffentlichen Einrichtungen auf allen Ebenen anhand regionaler, ökologischer, sozialer und fairer Kriterien.


123.

Nachhaltige Anlage des öffentlichen Vermögens und das Anstreben eines ausgeglichenen Haushalts ohne Schattenhaushalt (versteckte Staatsschulden) zum Wohle zukünftiger Generationen.


124.

Es muss sich auf allen Ebenen mehr mit neuen Medien befasst werden!

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125.

Der geplante Ausbau der Initiative „Bildungsketten“ mit der flächendeckenden Gestaltung der Berufseinstiegsbegleitung muss umgesetzt werden.


126.

Wir fordern, dass das Erlangen des PKW-Führerscheins mit 16 bei besonderer struktureller Problemlage vereinfacht wird.


127.

Jugendpolitik verbessern durch die stärker angestrebte Förderung von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft.


128.

Regionale und dezentrale Versorgungsstrukturen (z.B. in den Bereichen Energie, Nahrung, öffentlicher Verkehr und Wasser) müssen in Aufbau und Erhalt gezielt als öffentliche Daseinsvorsorge gefördert werden.

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129.

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung muss sich an den Bedarfen der förderungsbedürftigen Jugendlichen orientieren.


130.

Im Freiwilligen Wehrdienst sollte es ein größeres Angebot an politisch-ethischer Bildung, mehr berufsqualifizierenden Angeboten und einen stärkeren Fokus auf die persönliche Entwicklung der jungen Menschen geben.


131.

Das Wahlrecht für alle und ab Geburt! Und das darf nicht durch ein Stellvertretenden- oder Familienwahlrecht abgespeist werden.


132.

Die finanzielle Förderung für Bildungsangebote zu den Themen fairer Handel und kritischer Konsum in der Jugendarbeit muss ausgebaut werden


133.

Die Themenfelder „Fairer Handel und Kritischer Konsum“ müssen in Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen eingeführt werden.