Abstimmungsergebnisse

Hier seht ihr die Ergebnisse dieser Beteiligungsrunde. Die Beiträge, die die Teilnehmenden am wichtigsten fanden, stehen in der Liste ganz oben: Je länger der Balken, desto höher die Bewertung.

Im Menü links könnt ihr zwischen den verschiedenen Fragestellungen wechseln.

Genau wie bei den Beiträgen konnten auch bei der Abstimmung Einzelpersonen und Gruppen verschiedener Größe teilnehmen. Die Berechnung der Abstimmungsergebnisse achtet genau auf verschiedene Details: Dabei wird berücksichtigt, wie viele Personen über den jeweiligen Beitrag abgestimmt haben, wie sie ihn bewerteten und welches Gewicht ihre Stimme hatte. Das Stimmgewicht der Teilnehmenden ist davon abhängig, ob sie als Einzelpersonen oder als Gruppenvertreter_innen abgestimmt haben und wie groß die Gruppe ist.

 

1. Was müssen Bildungsorte bieten, damit ihr euch dort wohlfühlt?


1.

Abschaffung von Noten. Sie werden zu oft als Bestrafung und Druckmittel genutzt.

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2.

In der Schule sollte mehr auf die verschiedenen Lerntypen eingegangen werden (visuell, motorisch).

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3.

Schule muss Kooperationen zulassen und Rücksicht auf den kleineren, ressourcenschwächeren Partner nehmen.

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4.

Der gesellschaftliche Aufstieg muß möglich sein und nicht durch einfaches Abstempeln sofort ausgeschlossen sein.

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5.

Schüler/-innen sollten über Pausengestaltung verfügen können.

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6.

Durch eine kritische Überprüfung der Ansprüche an den Umfang und Inhalt der schulischen Lehrinhalte muss Schule und Jugendarbeit ermöglicht werden, zu kooperieren statt zu konkurrieren.

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7.

Der Übergang von Schule zur Ausbildung oder zum Studium muß sicher sein. Es darf nicht die Angst da sein, dass da etwas „Unmögliches“ auf uns wartet.

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8.

Das individuelle Einbringen der jungen Menschen wird dadurch eingeschränkt, dass der permanente Wettbewerb und Leistungsdruck im Vordergrund stehen.

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9.

Mehr behindertengerechte Schulen!

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10.

Der Blick von Politik und Gesellschaft auf Bildung darf nicht länger weitgehend auf eine Betrachtung von Schule und anderen formalisierten Bildungsorten verengt sein. Vielmehr müssen sie anerkennen, dass Bildung auch außerhalb von Schule stattfindet.

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11.

Lehrpläne und Schualltag sollten individueller auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der jungen Menschen eingehen.

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12.

Eine Rückkehr zu G9 wäre angebracht- zurück zu 13 Jahren Schule!

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13.

Es muss eine Atmosphäre geschaffen werden, in der Lernen Spaß macht.


14.

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn ist ein guter Ansatz, z.B. für einen wertschätzenden und respektvollen Umgang.

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15.

Wichtig ist es (positive) Zukunftsperspektiven und Begeisterung für die Dinge zu vermitteln, welche später hilfreich und wichtig sein können.

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16.

Wir möchten nicht nach der Schule noch 3 Stunden Hausaufgaben machen müssen und noch für Klausuren lernen. Es sollte eine zeitliche Begrenzung der Lern-/Arbeitszeit am Tag geben.

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17.

Schule braucht Mitbestimmung. Nicht nur Schüler_innenvertretungen, sondern konkrete Mitbestimmung bei der Gestaltung des Schulalltags und des Unterrichts.

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18.

Farbe! Bilder! Fotos! Raum zum Atmen! Die Schule muss attraktiver und von den Schüler_innen selbst mit gestaltet werden. Dann ist es auch ein Haus, wohin sie gerne gehen.


19.

Eine angenehme Gruppengröße in der direkte und offene Kommunikation möglich ist.


20.

Ich finde, es fehlt häufig an Räumen, in denen man etwas runterkommen kann. In meiner Fachhochschule gab es zwei kleine selbstorganisierte Cafés, in denen man sich aufhalten konnte. Dies fänd ich auch an Schulen sinnvoll.

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21.

Es müssen ausreichendend Ressourcen bereitgestellt werden. Dazu gehört auch eine ausreichende finanzielle Ausstattung, die es Jugendverbänden ermöglicht, sich adäquat in Kooperationen mit Schule einzubringen, d. h. insbesondere auch eine ausreichende finanzielle Ausstattung auf lokaler Ebene.

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22.

Dort, wo gesellschaftliche Entwicklungen dazu führen, dass Schule einen immer größeren Teil der (täglichen) Zeit junger Menschen einnimmt – wie es z. B. für die Entwicklung von Ganztagsschulen gilt –, muss dafür Sorge getragen werden, dass nicht nur formale Bildung stattfindet.


23.

Mehr Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen oder Verbänden.


24.

Das Schulleben sollte von allen an der Schule Beteiligten gestaltet werden. Dazu müssen Beteiligungsstrukturen entwickelt werden.


25.

Wir müssen Spaß haben am Lernen und wissen wofür wir das tun.

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26.

Schule ist ein Lebensraum der Schüler_innen, sie dient aber zuallererst der formalen Bildung. Als solche muss sie weiterentwickelt und verbessert werden. Oberstes Ziel muss dabei sein, der starken sozialen Selektivität des (formalen) deutschen Bildungssystems entgegenzuwirken.


27.

Ein angenehmes Klima zwischen Schülern und Lehrern ist ganz wichtig.


28.

Lehrer_innen sollten Schüler_innen nicht diskriminieren - Mehr gegenseitiger Respekt!

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29.

Lehrer stellen sich oft zu selbstherrlich dar und als unfehlbar. Sie arbeiten oft mit (zu viel) Druck. Das ist auf Dauer nicht gut.


30.

Lehrer sollten Spaß und Freude am Unterrichten haben.


31.

Es müsste in der Schule eine bessere "Feedback-Kultur" entwickelt werden. Nicht nur Lehrer_innen geben den Schüler_innen eine "Bewertung", sondern auch umgedreht können Schüler_innen den Lehrern_innen sagen, wie sie den Unterricht und das Verhalten finden.


32.

In der Schule können wir kaum Einfluss nehmen. Anstatt uns zu ermutigen aktiv mitzugestalten, werden andere Werte wie Gehorsam und Autoritätshörigkeit als wichtiger erachtet.


33.

Unterricht könnte viel projekt- und themenorientierter gestaltet werden.


34.

Die Medien zeigen oft ein schlechtes Bild von Zukunftsperspektiven (siehe Nachmittagssendungen der privaten Sender). Das demotiviert ganz viele Leute.


35.

Wir möchten in kleinen Gruppen, nach eigenem Interesse und mit Unterstützung lernen. So können wir nicht nur für den Arbeitsmarkt lernen, sondern für uns selber.


36.

Die Selbstständigkeit junger Menschen muss gefördert werden.


37.

Wenn man umzieht in ein anderes Bundesland, hat man zu viele Schwierigkeiten mit dem Schulumstieg. Das muß geändert werden.


38.

Die Verpflegung an den Schulen muss an den Wünschen der Schüler*innen ausgerichtet werden und darf nicht von der Bevormundung durch die Eltern, Lehrer*innen oder Cafeteriabetreiber etc. geprägt sein.


39.

Es sollte eine breitere Pausengestaltung mit mehr Aktivitäten geben, welche z.B. auf die Altersstufen zugeschnitten ist.


40.

Es braucht vielfältigere Methoden im Unterricht.


41.

Damit das Brain so richtig funktioniert, sind Licht und frische Luft das A und O.


42.

Ältere Schüler_innen sollten die Möglichkeit haben jüngeren Schüler_innen etwas beizubringen.


43.

Mehr praktischer Unterricht!


44.

Es braucht pädagogisch und fachlich qualifizertes Personal.


45.

Es muss in den Schulen mehr Räume für Ruhe und Rückzug geben, die von allen Schüler_innen genutzt werden können.


46.

Anerkennung meiner Leistungen ausserhalb der Schule.


47.

Arbeitsgemeinschaften an Schulen sollten mehr unterstützt werden.


48.

Schulhöfe sollten ausreichend Platz bieten und nicht noch zugeparkt werden!


49.

Von der Möglichkeit, Hitzefrei zu geben, soll Gebrauch gemacht werden.In einer überhitzten und stickigen Atmonsphäre ist lernen nicht möglich.


50.

Es sollte einen Fahrservice für AG-Mitglieder geben, da diese erst recht spät nach Hause kommen, wenn in ländlichen Gegenden keine Busse mehr fahren.


51.

Wir sollten bereits früh in der Schule, Berufe und Firmen kennen lernen. So wissen wir was irgendwann mal auf uns zukommt.


52.

Der Wunsch nach Rückzugsräumen darf keinesfalls zwischen bürokratischen Problemen wie Aufsichtspflicht, fehlenden Mitteln bzw. unklaren Zuständigkeiten zerrieben werden.


53.

Das Rauchverbot an Schulen sollte besser umgesetzt werden!


54.

Schüler*innen sollten in Pausen- , Ruhe- und Rückzugszeiten selbst darüber entscheiden können, ob sie Handys oder andere digitale Medien in der Schulzeit benutzen möchten.

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55.

Lehrer sollten mehr kontrolliert werden.


56.

Jugendverbände müssen bereit sein, mit wissenschaftlicher Unterstützung ihr Bildungsspektrum inhaltlich besser zu beschreiben und darzustellen, welche Bildungsdimensionen, Inhalte und Ausführungsarten zum Tragen kommen. Diese müssen deutlicher in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht werden.


57.

Es muss eine Aufsichtsregelung geben, die es Schüler*innen ermöglicht, das Schulgelände auch in ihren Pausen zu verlassen. Dies kann sonst insbesondere in der Stadt bei kleinen Schulhöfen und einem Ganztagsschultag als starke Einschränkung wahrgenommen werden.


58.

Den Einsatz von Schulpsychlogen und Sozialarbeitern halte ich an dieser Stelle für sehr wichtig.