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Die Expert_innen sind der Meinung, dass euer Wohlbefinden der Ausgangspunkt sein muss, für die Ausgestaltung und Arbeit von Bildungsorten (z.B. Schulen, Ausbildungsbetriebe, Universitäten, Fachhochschulen usw.).  Sie sagen, dass für dieses Wohlbefinden wichtig ist, dass ihr Zeit und Freiräume habt, die ihr selbst gestalten könnt und dass ihr gute Beziehungen zu anderen jungen Menschen, aber auch zu den Lehrenden habt. Neben der Anhäufung von Wissen darf die Persönlichkeitsentwicklung nicht zu kurz kommen, meinen die Expert_innen. Umso wichtiger ist es euch daran zu beteiligen, wie und was ihr lernen wollt. Schließlich werdet ihr damit auch darauf vorbereitet eurer Leben selbst in die Hand nehmen zu können.(Foto: Mariesol Fumy_jugendfotos.de)

Das klingt alles sehr gut, aber was muss konkret passieren, damit ihr euch wohlfühlt?

  • Was trägt maßgeblich zu eurem Wohlbefinden an Bildungsorten bei und wo wird der Wohlfühlfaktor eingeschränkt?

  • Was muss passieren, damit ihr auch wirklich für’s Leben lernt und dadurch selbstbewusst und mit Zuversicht in eure Zukunft zu blicken könnt?

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Schulzeitverkürzung, Studienreformen (wie das Bachelor- und Mastersystem), befristete Anstellungen und oftmals unsichere Perspektiven prägen euer Leben. Schnelllebig, kurzfristig einsetzbar, effektiv, mobil – das sind Merkmale, mit denen das Leben in unserer heutigen Gesellschaft oft verbunden wird. Ist da noch Platz für Alternativen, Umwege, Abbrüche, Langsamkeit, Auszeiten – Ausbrechen? Die Fachleute finden, dass es Vorteile haben kann, auch mal andere Wege zu gehen. Schließlich können sie einen Wert für eure  Persönlichkeitsbildung haben.(Foto: Stefan Franke_jugendfotos.de)

Wie seht ihr das? Inwieweit habt ihr überhaupt die Möglichkeit die Routenplanung mitzubestimmen?

  • Könnt ihr von  dem Weg, der euch vorgegeben wird, abweichen und eigene (Um-)Wege gehen? Wo wünscht ihr euch die Möglichkeiten dafür besonders?

  • Wie reagieren eure Freunde, Familie, Lehrer_innen oder Arbeitgeber_innen wenn ihr etwas anders machen wollt? Welche (gesellschaftlichen) Faktoren hindern euch daran, bewusst andere Wege zu gehen?

  • Nicht immer läuft es so, wie es soll. Und das kann ganz schön viel Stress und Druck erzeugen. Wie können Angebote aussehen, damit ihr euren Weg wiederfindet oder einen, der zu euch passt?

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Zukunftsplanung verlangt immer mehr Flexibilität von euch ab. Macht man am Ende wirklich das, wofür man jahrelang gelernt hat oder landet man doch komplett woanders? Wie lange dauert es bis ihr an einem (Arbeits-)Platz angekommen seid, an dem ihr bleiben wollt? Wie sicher ist der Arbeitsplatz, den ihr letzten Endes haben werdet und reicht das Geld für euer Leben? Und wie überhaupt mein Leben langfristig planen, wenn ich gar nicht einschätzen kann was für‘n Job, in welcher Stadt, wie viel Geld ich haben werde? Wann komme ich endlich in der Erwachsenenwelt an?(Foto: Jonas Müller_jugendfotos.de)

Ganz klar: Ihr müsst schon in der Jugend wichtige Entscheidungen treffen, die für euer weiteres Leben Auswirkungen haben. Manche dieser Entscheidungen sind auch maßgeblich von den Gegebenheiten abhängig. Und hier kommt wieder der Wohlfühlfaktor ins Spiel:

  • Was braucht ihr, damit ihr euch in eurer Ausbildung, eurer Berufswahl, eurer Zukunftsplanung sicher fühlt?