Es werden nur Beiträge mit dem Schlagwort Unterstützung angezeigt. Alle Beiträge anzeigen.

4 Beiträge

1. Der Sprung ins Erwachsenenleben – Unterstützung mit Konzept

Euer Leistungs- und Entscheidungsdruck mit Blick auf die Berufswahl ist enorm. Damit ihr den Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. in den Beruf möglichst gut bewältigen können, braucht ihr generell Unterstützung und feste Ansprechpartner_innen – darin sind sich die Fachleute einig. Die Angebote hierfür müssten jedoch besser abgestimmt sein und an Orte wie Schule, Jobcenter, Unternehmen usw. gekoppelt werden. Aus Sicht der Fachleute sind nicht nur die Kommunen und Länder sondern auch der Bund zuständig, dafür gute Bedingungen zu schaffen. Außerdem sollen Angebote stärker auf die eure Bedürfnisse und Fähigkeiten eingehen. Durch Schul- und Studienreformen sind eure Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt –  nicht alle haben die (finanzielle) Möglichkeit, sich durch z.B. Auslandsaufenthalte oder FSJ-Zeiten Freiräume zu schaffen. Dabei sind diese Umwege auf dem Weg von der Schule zum Beruf nach Meinung der Expert_innen sehr wichtig für die persönliche Entwicklung.

Wie schätzt ihr das ein? Wie kann das konkret umgesetzt werden? Was wurde vergessen?

----

Die Beitragsphase ist bereits vorbei.

Für Schüler/-innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule ins Berufsleben sind zusätzliche Angebote bereit zu stellen. Eine frühzeitige Ausweitung praxisorientierter Unterrichtsformen, gezielte schulische und außerschulische Kooperationen mit Betrieben, Kooperationspartnern und Trägern der Jugendhilfe, s

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Diejenigen, die eine Berufsberatung möchten sollten persönliches und individueller informiert und unterstützt werden. Auch könnte eine Unterstützung vor und nach einem Praktikum erfolgen

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

- die Berufsberaterin hat mich gut beraten und mich gut angehört, sie hat versucht mit zu helfen alles möglich zu machen

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Schüler in den Abschlussklassen brauchen die Unterstützung von persönlichen Mentoren zur Gestaltung ihres beruflichen Werdegangs.

Jugendliche in der sensiblen Übergangsphase Schule-Beruf brauchen feste Ansprechpartner, die sie dabei unterstützen, ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten zu identifizieren, zu filtern und den Weg hin zur Ausbildung/zum Studium mitzugestalten. Dabei hilft es, wenn diese Ansprechpartner nicht aus der Familie und dem Freundeskreis stammen, sondern als "neutrale" Akteure den Jugendlichen begleiten. Ziel des außerschulischen "Komplizen-Programms" ist es, den Schülern in den Abschlussklassen durch junge Berufstätige als ehrenamtliche Mentoren auf die Sprünge zu helfen - durch regelmäßigen 1:1-Austausch und Unternehmensbesichtigungen.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.