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1. Der Sprung ins Erwachsenenleben – Unterstützung mit Konzept

Euer Leistungs- und Entscheidungsdruck mit Blick auf die Berufswahl ist enorm. Damit ihr den Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. in den Beruf möglichst gut bewältigen können, braucht ihr generell Unterstützung und feste Ansprechpartner_innen – darin sind sich die Fachleute einig. Die Angebote hierfür müssten jedoch besser abgestimmt sein und an Orte wie Schule, Jobcenter, Unternehmen usw. gekoppelt werden. Aus Sicht der Fachleute sind nicht nur die Kommunen und Länder sondern auch der Bund zuständig, dafür gute Bedingungen zu schaffen. Außerdem sollen Angebote stärker auf die eure Bedürfnisse und Fähigkeiten eingehen. Durch Schul- und Studienreformen sind eure Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt –  nicht alle haben die (finanzielle) Möglichkeit, sich durch z.B. Auslandsaufenthalte oder FSJ-Zeiten Freiräume zu schaffen. Dabei sind diese Umwege auf dem Weg von der Schule zum Beruf nach Meinung der Expert_innen sehr wichtig für die persönliche Entwicklung.

Wie schätzt ihr das ein? Wie kann das konkret umgesetzt werden? Was wurde vergessen?

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Praktische Maßnahmen zur späteren Berufsfindung, wie Berufs- und Sozialpraktika, Hospitationen und Exkursionen, die einen umfassenden und vertieften Einblick ermöglichen, sind jeweils altersentsprechend durchzuführen und gehören verpflichtend in den Unterricht jeder Jahrgangsstufe und Schulart.

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

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Viele Schulen bieten bereits Zeitfenster an, in denen Schüler Praktika absolvieren können/ müssen. Dieser Ansatz sollte fortgeführt werden, da Schüler so die Möglichkeit haben, in ihren Wunschberuf hinein zuschnuppern. So können Interessen vertieft und unrealistische B 4.Vorstellungen ausgeräumt werden. Verbesserungsbedarf exis

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