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1. Der Sprung ins Erwachsenenleben – Unterstützung mit Konzept

Euer Leistungs- und Entscheidungsdruck mit Blick auf die Berufswahl ist enorm. Damit ihr den Übergang von der Schule in die Ausbildung bzw. in den Beruf möglichst gut bewältigen können, braucht ihr generell Unterstützung und feste Ansprechpartner_innen – darin sind sich die Fachleute einig. Die Angebote hierfür müssten jedoch besser abgestimmt sein und an Orte wie Schule, Jobcenter, Unternehmen usw. gekoppelt werden. Aus Sicht der Fachleute sind nicht nur die Kommunen und Länder sondern auch der Bund zuständig, dafür gute Bedingungen zu schaffen. Außerdem sollen Angebote stärker auf die eure Bedürfnisse und Fähigkeiten eingehen. Durch Schul- und Studienreformen sind eure Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt –  nicht alle haben die (finanzielle) Möglichkeit, sich durch z.B. Auslandsaufenthalte oder FSJ-Zeiten Freiräume zu schaffen. Dabei sind diese Umwege auf dem Weg von der Schule zum Beruf nach Meinung der Expert_innen sehr wichtig für die persönliche Entwicklung.

Wie schätzt ihr das ein? Wie kann das konkret umgesetzt werden? Was wurde vergessen?

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Ich wurde kein bißchen unterstützt, weder von der Schule, noch von irgendeinem Amt & vor allem nicht von der Berufsberatung!

Liebes Kultusministerium, wie wäre es, wenn ihr eure Jugend wirklich auf den Ernst des Lebens im Erwachsenenalter vorbereiten würdet, z.B. wie schließe ich Verträge ab, worauf muss ich dabei achten (Bsp. Arbeitsvertrag) usw.. Dass ist nicht nur Aufgabe der Eltern, einerseits haben viele Eltern selbst keine Ahnung bzw. kein Interesse, oder, wie in meinem Fall, kaum Zeit, da sie sich den Arsch aufreißen müssen, um die vielen netten Steuerzahlungen usw. tílgen zu können. P.S. 10 oder mehr Jahre Kunstunterricht oder Musik helfen einem nicht wirklich dabei. Fazit - man wird ins kalte Wasser geworfen, entweder du kannst schwimmen oder gehst unter, was dann auch niemanden interessiert!

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Geschulte Mitarbeiter, die Ahnung haben und nicht nur an Paragraphen festhalten

Leider viel zu oft erlebt, dass das Arbeitsamt keine Ahnung von meinem Beruf hatte und mir aus diesem Grund keine passenden Angebote geben konnte. Sicher nicht deren Schuld. Denn dafür müsste die Struktur sich verändern. Branchenspezifische Berater wären hier z.B. angebracht.

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Besser zugängliche, gebündelte Information

Es gibt einen Wust an Förderungen, Veranstaltern, Oragnisationen etc. die tolle Angebote haben um z.B. ins Ausland zu gehen (wie Erasmus, Leonardo, FSJ etc.) oder um junge Leute beraten (wie z.B. LernLaden usw.). Über diese Angebote bin ich immer nur durch Zufall gestolpert oder im Rahmen meiner Arbeitslosigkeit durch intensive Suche nach alternativen Lösungen aufmerksam geworden. Ich finde, es sollte in jeder Schule, in jeder Berufsschule und in jeder Uni im Unterrichtsprogramm integriert sein, mindestens eine Stunde informiert zu werden über mögliche Programme, Förderungen und Co. Sinnvoll wäre in dem Zuge, alle Angebote zu bündeln und von einer zentralen Stelle verwalten zu lassen, die im Groben über alles Bescheid weiß und bei Detailfragen dann an den entsprechenden Berater verweist. Ich wünsche mir dazu auch eine zentrale Website, die gut und übersichtlich erklärt, welche Angebote es gibt, für wen sie zugänglich sind, was sie kosten oder fördern usw. Diese Site sollte aktuell sein und gut zu bedienen. Es ist einfach grausam was man alles auf sich nehmen muss um an ein wenig Information in diesem bürokratischen Land zu gelagen. Und nie ist jemand zuständig für etwas. Weniger, aber dafür bessere Information bitte!

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Angebote, die sich nicht an einem utopisch perfekten Lebenslauf orientieren

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man am besten nicht von der erwünschten Route abweicht, die noch immer wie festgenagelt überall vorausgesetzt wird. Sonst kann man nicht damit rechnen, die Gesellschaft oder den Staat im Rücken zu haben. Eine einwandfreie Schullaufbahn mit gutem Abschluss und direkt angeschlossener Ausbildung oder Studium, anschließendem sofortigen Eintritt in die Berufswelt und bloß kein Richtungswechsel mehr. Das ist die fiktive, allseits erwünschte Realität wenn man mit Behörden, Förderstätten etc. zu tun hat. Unverständnis schlägt demjenigen entgegen, der sich wagt, seine einstige Berufswahl noch einmal zu überdenken und eine ganz neue Richtung einzuschlagen. Schlimm scheint es zu sein, wenn ein Mensch länger als vorgesehen braucht, um zu Entscheidungen zu gelangen. Hilfestellungen in diesem Fall? Wunschdenken!

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Im Feld der Berufsorientierung, in der Ausbildung und im Beruf ist es wichtig auf Geschlechtergerechtigkeit zu achten. Das betrifft den Zugang zu Ausbildung und Einkommen, sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Ausbildung.

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Die Verantwortlichen in Schule müssen die Begabungen von Jungen und Mädchen so fördern, dass sie ermutigt werden Ausbildungsentscheidungen unabhängig(er) von gegenwärtig existierenden und wirksamen geschlechtsspezifischen Berufsbildern zu treffen.

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Für Schüler/-innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf beim Übergang von der Schule ins Berufsleben sind zusätzliche Angebote bereit zu stellen. Eine frühzeitige Ausweitung praxisorientierter Unterrichtsformen, gezielte schulische und außerschulische Kooperationen mit Betrieben, Kooperationspartnern und Trägern der Jugendhilfe, s

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

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Praktische Maßnahmen zur späteren Berufsfindung, wie Berufs- und Sozialpraktika, Hospitationen und Exkursionen, die einen umfassenden und vertieften Einblick ermöglichen, sind jeweils altersentsprechend durchzuführen und gehören verpflichtend in den Unterricht jeder Jahrgangsstufe und Schulart.

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

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Um das individuelle Berufswahlspektrum zu erweitern, muss Mädchen und Jungen ab der 5. Jahrgangsstufe die Begegnung mit entsprechenden beruflichen Vorbildern vermittelt werden.

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

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Lehrkräfte benötigen einen umfassenden Einblick in die Arbeits- und Berufsfelder, auf die sie ihre Schüler/-innen vorbereiten. Hierzu sind regelmäßige Praktika und Hospitationen während des Studiums und der anschließenden Berufstätigkeit unabdingbar.

Schülern und Schülerinnen ist die moderne Arbeitswelt in der Regel völlig unbekannt, ebenso wie den Lehrkräften, die sie auf eben diese vorbereiten, da in ihrem Alltag kaum Begegnungen mit Berufspraktikern und –praktikerinnen möglich sind. Daraus resultiert, dass das Berufswahlspektrum vieler Jugendlicher ebenso stark eingeschränkt ist wie die Studienfachwahl. Berufswahl ist ein längerer Orientierungsprozess, der vor allem durch praktische Erfahrungen, persönlichem Erleben sowie der Begegnung mit erwachsenen Vorbildern sowie der Gelegenheit zur Herausbildung von Interessen verbunden ist. Eine Verbindung von schulischem Lernen und praktischer Erfahrung kann für benachteiligte Schüler und Schülerinnen von Vorteil sein und kann ihnen helfen, den Übergang in die Arbeitswelt besser zu meistern. Die oben stehende Forderung ist aus dem Beschluss des 133. Hauptauschusses des Bayerischen Jugendrings „Jedem Kind seine Chance“.

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