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Darum ging's

Übergänge sind Lebensphasen, die nicht immer einfach zu meistern sind. Wer hat welchen Einfluss auf eure Lebensgestaltung und welche Bedingungen sind nötig, um Orientierungslosigkeit zu vermeiden?

Foto: © la dina | Photocase.com
(Foto: © la dina | Photocase.com)

Übergänge – Überbrückungszeit – Voll der Überflieger! – Übung macht den Meister – über den Horizont hinaus – über etwas hinwegkommen – über etwas stolpern – sich überwinden – über sich hinauswachsen. Ihr habt bestimmt schon so einige persönliche Übergänge erlebt!

Das sind Lebensphasen, die nicht immer einfach zu meistern sind. Oft passieren sie ganz von selbst: Man wird älter, bringt die Pubertät hinter sich, koppelt sich ab vom Elternhaus und wird „erwachsen“. Viele Übergänge werden auch von außen strukturiert und vorgegeben, wie z.B. der Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule und von dieser in die Ausbildung oder ins Studium. Aber das ist noch lange nicht alles. Dazwischen werden Freiwilligendienste, Praktika, Neben- oder Minijobs oder Auslandsaufenthalte genutzt um Wartezeiten zu überbrücken oder sich eine Auszeit zum Verschnaufen und Orientieren zu nehmen. Die Freiräume, die noch bleiben, verbringen viele damit, darüber zu sinnieren, was sie mal werden wollen und wie sie das schaffen können. – Alles ganz schön verplant, oder?

Wenn einem die Zukunftsideen fehlen oder die Übergänge sich holpriger als gedacht herausstellen, kann man auf die Hilfe von Eltern, Freunden, Projekten zur Berufsorientierung oder auf die Unterstützung von Arbeitsagentur und Schule zurückgreifen. Doch wie hilfreich sind diese Angebote wirklich? Die Gestaltung von Übergängen bzw. „Weichenstellungen für die Jugend“ war das Leitthema des 3. Fachforums zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Fachleute aus Politik und Gesellschaft haben sich hier überlegt, welche Rahmenbedingen für die Übergangsgestaltung wichtig sind und sich mit der Rolle unterschiedlicher „Player“ in diesem Bereich auseinandergesetzt. Gleichzeitig beschäftigt das Thema auch die Fachleute, die die sogenannte EU-Jugendstrategie in Deutschland umsetzen. Bei ihnen steht das Lernen im Ausland im Mittelpunkt der Diskussionen.

Welchen Einfluss Schule, Gleichaltrige, außerschulische Bildungsorte, Auslandserfahrungen und die Wirtschaft auf eure Lebensgestaltung haben und welche Bedingungen nötig sind, um „Orientierungslosigkeit“ zu vermeiden - dazu könnt ihr euch jetzt positionieren!

Im Herbst 2012 waren junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren sowie Jugendgruppen, -verbände, - initiativen, Schulklassen und lose Zusammenschlüsse aufgerufen, sich auf ihre eigene Art und in ihrem jeweiligen Setting mit den Fachpositionen unter dem Motto [Orientierung¿-LOS!] auseinanderzusetzen und Positionen und Vorschläge dazu zu entwickeln. Von September bis Mitte November 2012 konnten sie ihre Ergebnisse online mitteilen. Insgesamt kamen fast 1.000 Beiträge zusammen.